Bosch Mehr Original-Schaltpläne und Hochvolt-Informationen

Von Steffen Dominsky

Der Stuttgarter Werkstattausrüster Bosch baut das Leistungsangebot seiner Diagnosesoftware Esitronic 2.0 weiter aus. Und auch in Sachen Hardware können Kfz-Betriebe von neuester Technik profitieren.

Bosch baut das Angebot seiner Diagnosesoftware Esitronic 2.0 und hier speziell den Bereich „Original-Schaltpläne“ weiter aus.
Bosch baut das Angebot seiner Diagnosesoftware Esitronic 2.0 und hier speziell den Bereich „Original-Schaltpläne“ weiter aus.
(Bild: Bosch)

Bosch hat mit der Einführung des Tablet-PC „DCU 120“ sein Produktportfolio um das KTS-465-Paket erweitert. Das neu verfügbare Diagnose-Paket besteht aus dem KTS-560-Modul und dem Tablet-PC DCU 120. Das „fully rugged“-Gerät aus dem Hause Getac ist ein spezieller, robuster Industrie-Rechner mit 11,6 Zoll großem Bildschirm und besonders langer Akkulaufzeit. Beide Geräte zusammen ergeben einen flexiblen und stabilen Diagnosetester. Anwender können für die Diagnose bis zu drei CAN- sowie K-Line-Schnittstellen parallel nutzen, was ihre Produktivität und Leistungsfähigkeit verbessert.

Zudem hat Bosch das Angebot seiner Diagnosesoftware Esitronic 2.0 erweitert. Sie unterstützt den Nutzer bei Hochvoltanwendungen mit den weiteren Anleitungen. Dadurch können Werkstätten nunmehr bei 16 Fahrzeugmodellen eine korrekte Abschaltung des Hochvoltsystems vornehmen. Darüber hinaus können Interessierte im Bosch-Schulungszentrum in Plochingen Trainings zum Arbeiten an Elektro- und Hybridautos absolvieren und sich in mehreren Modulen zum Hochvolt-Techniker ausbilden lassen. Wer noch bis zum 31. Dezember 2022 über www.automotive-campus.com für das Jahr 2023 bucht, profitiert von den vergünstigten Trainingspreisen.

Weitere Original-Schaltpläne integriert

Ebenso hat der Stuttgarter Konzern die Esitronic 2.0 Online in Sachen Original-Schaltpläne ergänzt. Freie Werkstätten erhalten jetzt bei weiteren Fahrzeugherstellern dieselben Detailinformationen wie eine Markenvertragswerkstatt. Die meist kostenpflichtige Datenabfrage auf den unterschiedlichen Herstellerportalen kann durch diese Integration in die Esitronic entfallen. Mit der Integration hat Bosch bereits im August begonnen und die Datenbank an abrufbaren Original-Schaltplänen seither kontinuierlich erweitert. Aktuell wird die Übernahme weiterer Schaltpläne u.a. von Modellen der Marken Ford, VW, BMW, Mercedes-Benz, Renault und weiterer in die Esitronic vorbereitet. Bosch übernimmt allerdings die Original-Herstellerschaltpläne nicht einfach 1:1, sondern überarbeitet sie und passt sie an die gewohnte Umgebung der Diagnosesoftware an.

So werden etwa Komponentenbezeichnungen in die bekannte Bosch-Terminologie überführt und über die verschiedenen Marken hinweg vereinheitlicht. Esitronic-Nutzer müssen so beim Wechsel von einem zum anderen Fabrikat nicht „umdenken“. Auch werden die aus der Esitronic gewohnten Verknüpfungen oder spezifische Funktionen (z. B. „Mouse-Over“) in die Schaltpläne übertragen. So kann der Nutzer beispielsweise aus dem Schaltplan direkt in die Lagebeschreibung, die Ein- und Ausbauanleitung für die einzelnen Fahrzeugkomponenten oder auch in Fehlersuchanleitungen wechseln. Dabei bleibt die Detailtiefe der Hersteller-Schaltpläne dank des originalen Layouts erhalten.

 

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