Gefahren Mitsubishi Eclipse Cross Plug-in-Hybrid – SUV mit Brückenfunktion

Der Eclipse Cross Plug-in-Hybrid hat gute Chancen, auf dem Markt erfolgreich zu sein. Die sollte er nutzen, denn nach aktuellem Stand ist das SUV-Coupé das letzte neue Mitsubishi-Modell in Deutschland bis 2023.

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Optisch kann der neue Eclipse Cross durchaus überzeugen.
Optisch kann der neue Eclipse Cross durchaus überzeugen.
(Bild: Simon/»kfz-betrieb«)

Autos mit Plug-in-Hybridantrieb gelten als Brücke zwischen den konventionellen Antrieben und den batterieelektrischen Fahrzeugen. Sie sollen Elektromobilität ohne Reichweitenangst ermöglichen.

Für Mitsubishi hat der neue Eclipse Cross Plug-in-Hybrid gleich eine doppelte Brückenfunktion: Das SUV mit Coupé-Charakter ist auf absehbare Zeit das einzige neue Modell, mit dem die Händler in Deutschland ihre Kunden bedienen können. Er bildet damit die Brücke ins Jahr 2023, für das der japanische Hersteller die nächsten neuen Modelle angekündigt hat.

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Händler als Elektroexperten

Um so wichtiger ist, dass das vorerst letzte neue Modell einen guten Start hinlegt. Als Vertriebsziel für den Eclipse Cross Plug-in-Hybrid nennt der Importeur für dieses Jahr rund 10.000 Einheiten. Noch ist das SUV auch mit Benzin- und Dieselantrieb auf dem Markt. Perspektivisch wird es nur noch den Teilzeit-Stromer geben.

Kunden überzeugen soll dabei ab sofort auch das sogenannte „Wir-kümmern-uns-Versprechen“ im Handel. Gerade Interessenten, die sich zum ersten Mal mit der Elektromobilität befassen, will Mitsubishi alle Unsicherheiten nehmen und das Händlernetz als erste Anlaufstelle für die Beratung positionieren.

Auf Wunsch des Kunden kümmert sich das Autohaus zum Beispiel um die passende Wallbox, das richtige Ladekabel, den geeigneten Stromtarif und die Beantragung von Fördermitteln. Mit einem eigenen Mitsubishi-Ladechip sollen Kunden zu vergünstigten Tarifen an über 30.000 Ladepunkten in Deutschland Strom tanken können.

Serienmäßiger Allradantrieb

Das neue Fahrzeug hat tatsächlich gute Chancen, für Händler und Importeur zum Erfolgsmodell zu werden. Schließlich passt es zum aktuellen Trend der sportlich geschnittenen SUVs. Und technisch braucht es sich auch nicht zu verstecken: Der Wagen fährt sich souverän, Verbrenner und Elektromaschinen arbeiten tadellos zusammen.

Der Antriebsstrang basiert auf der Technik, die sich bereits im größeren Outlander Plug-in bewährt hat. Und dieses Modell ist laut Unternehmensangaben nach wie vor das bestverkaufte SUV mit Plug-in-Antrieb in Europa. Für Vortrieb sorgen ein 2,4-Liter-Benziner sowie je eine E-Maschine an der Vorder- und an der Hinterachse. Damit hat das Modell serienmäßig einen Allradantrieb. Die Systemleistung aller drei Aggregate gibt Mitsubishi mit 138 kW/188 PS an.

Für einen möglichst sparsamen Umgang mit dem Kraftstoff arbeitet der Verbrenner im Niedrig- und Teillastbetrieb mit dem sogenannten Atkinson-Zyklus. Der glänzt zwar aufgrund seiner variablen Steuerzeiten mit einem hohen Wirkungsgrad, hat aber bei niedrigen Drehzahlen nur ein geringes Drehmoment. Das spielt jedoch in einem Hybridantrieb keine Rolle, da die Elektromotoren das Anfahren übernehmen. Und die haben bekanntlich ihr höchstes Drehmoment aus dem Stand heraus.

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Über den Autor

 Yvonne Simon

Yvonne Simon

Redakteurin Management & Handel