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Neuer Ferrari-Showroom bei Riller & Schnauck

Autor: Jens Rehberg

Insgesamt 2,7 Millionen Euro – mutmaßlich durch Ferrari unterstützt – hat das Berliner Autohaus in einen Verbindungsbau an seinem Standort am Hindenburgdamm investiert.

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Nach eineinhalb Jahren Provisorium haben die Ferraris bei Riller & Schnauck jetzt ein standesgemäßes Domizil.
Nach eineinhalb Jahren Provisorium haben die Ferraris bei Riller & Schnauck jetzt ein standesgemäßes Domizil.
(Foto: Riller & Schnauck)

Das Berliner Autohaus Riller & Schnauck hat am vergangenen Wochenende seinen neuen Ferrari-Showroom am Stammsitz der Gruppe am Hindenburgdamm in Steglitz offiziell eröffnet. Insgesamt seien 2,7 Millionen Euro – mutmaßlich durch Ferrari unterstützt – in den Verbindungsbau zwischen dem Rolls-Royce-Showroom und dem BMW/Mini-Hauptgebäude geflossen, sagte eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage von »kfz-betrieb«.

Der neue, 600 Quadratmeter große Ausstellungsraum entspricht den aktuellen CI-Richtlinien der Luxusmarke und beherbergt auch die Serviceannahme. Vier neue und bis zu sechs gebrauchte Ferraris will das Autohaus hier künftig präsentieren. Für die Edelmarke arbeiten bei Riller & Schnauck insgesamt 13 Mitarbeiter, davon 5 im Service und 3 im Verkauf. Der Werkstattbereich ist in den BMW-Servicebereich im Hauptgebäude integriert.

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Aktuelle Ferrari-Verkaufszahlen bzw. -ziele wollte das Autohaus auf Anfrage nicht nennen. Die zehn deutschen Ferrari-Händler teilen sich derzeit ein Jahresvolumen von rund 650 Autos. Die Gruppe vermarktet das italienische Sportwagenfabrikat seit dem Frühjahr 2013.

Der Standort mit insgesamt 145 Mitarbeitern setzte im vergangenen Jahr 42,4 Millionen Euro mit Neuwagen um, weitere 15,7 Millionen Euro kamen im Gebrauchtwagenbereich hinzu. Das jährliche Pkw-Volumen des Hauptstandorts liegt bei knapp 1.800 Einheiten.

Die Hauptmarke von Riller & Schnauck ist BMW – am Hindenburgdamm vermarktet das Unternehmen außerdem Mini und Rolls-Royce. Daneben verkauft die Gruppe an weiteren sechs Standorten in Berlin, Brandenburg und Sachsen Autos der Marken Jaguar und Land Rover sowie Motorräder von BMW und Triumph. Insgesamt beschäftigt die Gruppe rund 450 Mitarbeiter.

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Über den Autor

 Jens Rehberg

Jens Rehberg

Stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Newsdesk des »kfz-betrieb«