Digitaler Kundenkontakt Nextlane bindet KI in DMS und CRM ein

Von Dr. Martin Achter 1 min Lesedauer

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Der DMS-Anbieter Nextlane will durch eine Zusammenarbeit mit Diago den Einsatz von KI im Kundenkontakt von Autohändlern ausbauen. Die Software soll Anrufer automatisch erkennen, Kundendaten anzeigen und konkrete Schritte vorschlagen.

Personal im Kundenkontakt mit KI unterstützen: Das ist das Ziel der Kooperation des DMS-Anbieters Nextlane mit dem Dienstleister Diago.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Personal im Kundenkontakt mit KI unterstützen: Das ist das Ziel der Kooperation des DMS-Anbieters Nextlane mit dem Dienstleister Diago.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Der Softwareanbieter Nextlane und der Dienstleister Diago wollen den Einsatz von KI im Kundenkontakt von Autohändlern durch eine Zusammenarbeit ausbauen. Die KI-Werkzeuge von Diago sollen dafür direkt in die DMS- und CRM-Umgebungen von Nextlane eingebunden werden, wie Nextlane mitteilte.

Dabei sollen die Funktionen von Diago nicht als eigenes System laufen, sondern direkt auf die Daten in DMS und CRM zugreifen. Die Partner nennen drei Einsatzbereiche für Fahrzeugvertrieb und Aftersales:

  • Anruferkennung: Kommt ein Anruf über die Verbindung von Telefonanlage und DMS herein, wird der Kunde automatisch erkannt. Mitarbeiter sehen sofort, wer anruft. Der Kunde muss seine Angaben nicht wiederholen.
  • Kundendaten in Echtzeit: Mitarbeiter in Verkauf und Service sollen während eines Gesprächs mit Kunden den vollständigen Datensatz sehen können: Fahrzeugbestand, Servicebuchungen, Angebote und aktuelle Termine.
  • Handlungsempfehlungen: Auf Basis dieser Daten schlägt das System den nächsten Schritt vor, etwa eine planmäßige Wartung, eine Fahrzeuginspektion oder ein Verlängerungsangebot. Das soll die Kundenbindung stärken und Zusatzverkäufe fördern.

Weil personenbezogene Daten verarbeitet werden, betonen beide Unternehmen, dass alle Funktionen den geltenden Vorschriften zu Datenschutz, Informationssicherheit und Datenverwaltung unterliegen. Genauere Angaben, etwa zur Speicherung von Gesprächsdaten, machen die Unternehmen nicht.

Das gemeinsame Angebot soll in den kommenden Monaten nach und nach für Kunden beider Unternehmen im Automobilhandel verfügbar werden. Zu Kosten, Lizenzmodell oder einem Starttermin für Deutschland machen die Partner zunächst keine Angaben.

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