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Nissan-Rückruf: Intelligentes Notbremssystem benötigt Nachhilfe

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Andreas Grimm

Der Sicherheitsassistent von Nissan könnte in über 1,5 Millionen Fahrzeugen ungewollt eingreifen. In Deutschland müssen knapp 94.000 Qashqai, Micra, X-Trail und Leaf zum Software-Update für das „Intelligent Emergency Braking“-System.

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Viele Nissan-Fahrzeuge benötigen für die sichere Bremsenfunktion ein Software-Update.
Viele Nissan-Fahrzeuge benötigen für die sichere Bremsenfunktion ein Software-Update.
(Bild: Nissan)

Nissan ruft derzeit weltweit etwa 1,5 Millionen Fahrzeuge zurück, die mit dem Notbremssystem „Intelligent Emergency Braking“ (IEB) bestückt sind. Das IEB agiert in manchen Situationen nicht sonderlich schlau und „kann unter bestimmten Fahrsituationen die Fahrzeugbremsung unnötig aktivieren“, erläuterte eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage den Grund für den Rückruf. Als Beispiele nannte sie Bahnübergänge, Brücken, niedrige Ampeln und Parkplätze.

Das notwendige Softwareupdate läuft bereits seit Herbst und ist den Angaben zufolge in Deutschland für 50.734 Qashqai (Modellcode J11), 24.529 Micra (K14), 12.261 X-Trail (T32) und 6.274 Leaf (ZE1) vorgesehen. Sie liefen zu unterschiedlichen Bauzeiträumen zwischen 8. November 2016 und 5. Juni 2019 vom Band. Für die Maßnahme mit dem Herstellercode „P9327“ sind 45 Minuten eingeplant.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist