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Oldtimer-Rallye durch Bilderbuchlandschaft

| Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Die Oberbayrische Meister-Classic schickte die Teilnehmer wieder auf Tour. Eine klasse Kulisse und zahlreiche Sehenswürdigkeiten säumten die Strecke. Doch nicht nur das war sehenswert.

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Aus dem Bilderbuch: Alfa Spider Aerodynamica bei der Oberbayerischen Meister-Classic.
Aus dem Bilderbuch: Alfa Spider Aerodynamica bei der Oberbayerischen Meister-Classic.
(Foto: Zietz)

Die Kulisse war mal wieder ein Traum: Bei der zweiten Oberbayerischen Meister-Classic, die die Kfz-Innung München-Oberbayern veranstaltete, fuhren die Teilnehmer durch die bayerische Bilderbuchlandschaft König Ludwig. Jede Menge Höhepunkte am Rande der Rennstrecke und ein erstklassiges Alpenpanorama machten das Rennen zum puren Vergnügen.

Insgesamt waren 38 Teams mit ihren Old- und Youngtimern am Start, um an zwei Tagen die Gegend zwischen Murnau, Füssen und der weltberühmten Wallfahrtskirche Wieskirche zu erkunden. Dabei brachten sie wahre Schätzchen mit: Zwischen dem ältesten Fahrzeug, einem Packard 426 aus dem Jahre 1926, und dem jüngsten Fahrzeug, einem Golf I Cabrio Baujahr 1987, gab es jede Menge sehenswerte Modelle.

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Die Herausforderung für die Teams war groß. Das Roadbook gab ihnen den Weg vor, doch dieser wollte auch gefunden werden. Unterwegs mussten die Teilnehmer bestimmte Punkte in Ortschaften anhand von Bildern suchen und Fragen zu markanten Punkten in der Landschaft beantworten. Ist die zweite Sprache auf dem Schild „Romantische Straße“ nun japanisch oder chinesisch? Auf jeden Fall ist es keine europäische Sprache.

Auch die Partner der Oberbayerischen Meister-Classic stellten die Teilnehmer auf die Probe. Bei der Sonderprüfung von Rallye-Sponsor Nürnberger Versicherungsgruppen beantworteten die Teilnehmer Fragen zur Versicherung. Bei Rallye-Sponsor Vogel Business Media mussten die Teams sechs Jahrzehnte automobile Geschichte den richtigen Schlagworten zuordnen. Und das war nicht ganz leicht – denn wer weiß schon, wann die erste vollautomatische Waschanlage ihren Dienst aufnahm (1960)?

Am Ende konnte Schirmherr Klaus Dieter Breitschwert, Präsident und Landesinnungsmeister des Kfz-Landesverbandes Bayern, den glücklichen Siegern gratulieren: Christina und Andreas Birkner mit ihrem Melkus RS 1000 erzielten den ersten Platz. Auf dem zweiten folgten Petra und Andreas Bosch mit ihrem Jaguar MK II. Der dritte Platz in der Gesamtwertung ging an Silvia Rogler und Dirk Weinzierl, die zusammen in einem Mercedes 350 SL V8 unterwegs waren.

Das Fazit: Die zweite „Oberbayerische Meister-Classic“ der Kfz-Innung München-Oberbayern setzte an den Erfolg der ersten Tour an. Fortsetzung folgt: Für 2016 ist die dritte Innungsrallye geplant.

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