China-SUV Omoda 5 bekommt ein Facelift

Von Andreas Wehner 2 min Lesedauer

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Der kompakte Crossover wächst um zehn Zentimeter und erhält einen neuen Innenraum sowie mehr Assistenzsysteme. Er kommt als Hybrid- und Elektroauto in den Handel.

Der Omoda 5 kommt mit neuer Optik und modernisierter Technik nach Deutschland.(Bild:  Wehner – VCG)
Der Omoda 5 kommt mit neuer Optik und modernisierter Technik nach Deutschland.
(Bild: Wehner – VCG)

Die Doppelmarke Omoda und Jaecoo aus dem chinesischen Chery-Konzern bringt ihr Kompakt-SUV Omoda 5 mit überarbeitetem Design, neuem Innenraum und modernisierter Technik nach Deutschland. Premiere feierte das Modell auf der Automesse in Paris.

Das Auto ist seit Ende 2022 weltweit auf dem Markt. Der Omoda 5 war das erste Modell der Chery Group, das ausschließlich für Märkte außerhalb Chinas entstanden war. In Deutschland was das Modell bisher nur in sehr kleinen Stückzahlen in den Handel gekommen.

Im Zuge des Facelifts wächst der Omoda 5 um 10 Zentimeter auf 4,54 Meter. Der Radstand legt um 2 Zentimeter auf 2,63 Meter zu. Das Kofferraumvolumen beträgt in beiden Antriebsvarianten mehr als 400 Liter, bei umgeklappter Rückbank mehr als 1.100 Liter. Optisch orientiert sich der Crossover am größeren Omoda 7.

Umfangreiche Basisausstattung

Im Innenraum übernimmt ein digitales 8,9-Zoll-Kombiinstrument die Information für den Fahrer. Dazu kommt ein frei stehender 15,6-Zoll-Touchscreen. Serienmäßig sind beheizte Vordersitze, ein beheiztes Lenkrad und eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik an Bord. Auch eine 540-Grad-Kamera gibt es schon ab der Basisausstattung Pure.

Die Parkassistenten bietet nur die höhere Variante Premium. Dort ergänzen auch belüftete, sechsfach elektrisch verstellbare Vordersitze, Kunstlederpolster, ein elektrisches Schiebedach und eine elektrische Heckklappe die Ausstattung.

Eine Smartphone-App steuert mehr als 14 Fahrzeugfunktionen aus der Ferne, darunter die Klimaautomatik. Sie zeigt außerdem den Fahrzeugstandort und den Reifendruck an.

Hybrid mit 165 kW/224 PS Systemleistung

Der Hybrid kommt mit 165 kW/224 PS Systemleistung und 295 Nm. Er kombiniert einen 1,5-Liter-Turbobenziner mit zwei Elektromotoren, einem eingängigen DHT-Getriebe und einer 1,83-kWh-Batterie. Den Standardspurt auf Tempo 100 absolviert er in 7,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 175 km/h. Der Verbrauch beträgt nach vorläufigen Angaben 5,2 Liter auf 100 Kilometer.

Die Elektroversion leistet 155 kW/211 PS und 288 Nm. Beide Varianten treiben die Vorderräder an. Der Akku ist eine 61-kWh-LFP-Batterie. Sie ermöglicht nach WLTP 430 Kilometer Reichweite bei einem Verbrauch von 15,9 kWh auf 100 Kilometer. Der Spurt auf 100 km/h dauert 7,2 Sekunden, die Spitze liegt bei 171 km/h. An der DC-Säule lädt der Wagen mit maximal 130 kW in 28 Minuten von 30 auf 80 Prozent. An der AC-Wallbox mit 11 kW braucht er für 10 bis 100 Prozent rund sieben Stunden.

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