Volvo Polestar geht an die Börse

Autor / Redakteur: dpa / Marie Lücke

Die Luxuselektromarke Polestar wagt nach einer Fusion mit der Investmentfirma Gores Guggenheim einen Börsengang. Volvos Tochterfirma wird bei der Transaktion mit fast 20 Milliarden Dollar bewertet werden.

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Volvos Luxuselektromarke Polestar will in New York an die Börse gehen.
Volvos Luxuselektromarke Polestar will in New York an die Börse gehen.
(Bild: Polestar)

Die Luxuselektromarke Polestar des schwedischen Autobauers Volvo und seiner chinesischen Mutter Geely will über eine Unternehmenshülle in New York an die Börse gehen. Polestar werde bei der Transaktion inklusive Schulden mit annähernd 20 Milliarden Dollar bewertet, teilte das Unternehmen am Montag in Göteborg mit.

Für den Gang an die Börse Nasdaq fusioniert Polestar mit einem börsennotierten Finanzvehikel namens Gores Guggenheim, einem sogenannten Spac (Special Purpose Acquisition Company). Künftig soll das fusionierte Unternehmen unter Polestar Automotive firmieren.

Polestar will Geschäft ausweiten

Von derzeit 14 Ländern weltweit will der deutsche Polestar-Chef Thomas Ingenlath das Geschäft bis 2023 auf 30 Märkte ausweiten. Dazu zählen Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Luxemburg und Island. Im kommenden Jahr will der Autobauer seinen ersten SUV an den Start bringen.

Parallel zur Erschließung neuer Märkte baut Polestar auch seine Einzelhandelsstandorte in bereits bestehenden Märkten aus: Bis Ende dieses Jahres werden rund 100 Polestar Spaces und Destinations neu in Betrieb gehen. In Deutschland hatte Anfang September der siebte Polestar Space in Berlin eröffnet. Zudem investiert der Importeur in weiteren Städten in temporäre Spaces.

Das Ziel ist ganz klar Wachstum: Nach 10.000 ausgelieferten Fahrzeugen im vergangenen Jahr will Polestar 2025 bereits rund 290.000 Fahrzeuge verkaufen.

Die Fusion mit Gores Guggenheim muss noch genehmigt werden. Polestar war 2017 vom schwedischen Pkw-Bauer Volvo und dessen Eigentümer Geely gegründet worden.

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