Rückruf Probleme mit noch mehr Glasdächern bei Daimler

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Jens Rehberg

Die Mercedes-Aktion für Fahrzeuge mit Glasschiebehebedach ist bereits bekannt und erfährt nun eine Erweiterung. Außerdem könnte sich bei einigen Elektro-Smarts gleich das ganze Dach lösen.

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Auch ältere E-Klasse-Fahrzeuge waren oder sind von der aktuellen Aktion betroffen.
Auch ältere E-Klasse-Fahrzeuge waren oder sind von der aktuellen Aktion betroffen.
(Bild: Daimler)

Von einem seit Anfang 2020 bekannten Mercedes-Benz-Rückruf sind in Deutschland weitere 10.000 Fahrzeuge betroffen. Entsprechende Nachmeldungen wegen eines möglichen Ablösens des Glasschiebehebedachs hat Daimler im März und Anfang Juli an die Behörde übermittelt.

Die Überprüfung und bei Bedarf der Austausch des Glasschiebehebedachs findet diesmal unter dem internen Code „7891004“ an weltweit über 29.000 Einheiten statt. Neben den bereits bekannten Baureihen steht die Maßnahme auch für eine kleine Stückzahl des CLC an. Die vor 18 Monaten genannten Bauzeiträume bleiben unverändert.

Nicht nur der Glasdeckel des Schiebedachs, sondern gleich das komplette Dach könnte sich zudem bei einigen Smart EQ Fortwo lösen. Die Elektroautos liefen zwischen 26. Juni und 11. Dezember 2020 vom Band. Die Klebeverbindung zwischen Dachelement und Fahrzeug könne unter Umständen nicht dauerhaft über die komplette Fahrzeuglebensdauer hinweg sichergestellt sein, erklärte ein Konzernsprecher auf Anfrage.

Für die Neuverklebung des Dachelements seien circa drei Stunden eingeplant. Das Kürzel des Rückrufs lautet „6590005“. Eine Stückzahlangabe für Deutschland und die übrigen Märkte liegt noch nicht vor.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist