Opel Probleme mit Partikelfiltern und Sitzverrieglungen

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Viktoria Hahn

Über 1.400 Exemplare des Grandland X, Vivaro und Zafira Life müssen in deutsche Vertragsbetriebe. Dort überprüfen die Mitarbeiter die möglicherweise defekten Teile und tauschen sie bei Bedarf.

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Rund 1.100 in Deutschland registrierte Grandland X müssen aufgrund eines möglicherweise defekten Dieselrußpartikelfilters in die Werkstatt.
Rund 1.100 in Deutschland registrierte Grandland X müssen aufgrund eines möglicherweise defekten Dieselrußpartikelfilters in die Werkstatt.
(Bild: Opel)

Zwei kleinere Rückrufe stehen bei Opel-Betrieben zum Jahresende auf dem Programm. Bei rund 1.100 hierzulande registrierten Grandland X aus dem Modelljahr 2018 könne der Dieselrußpartikelfilter (DPF) defekt sein, erklärte ein Markensprecher auf Anfrage.

Die ausgestoßene Partikelmenge liege dadurch unter Umständen außerhalb der Grenzwerte. „Wir haben bereits begonnen, die Kunden zu kontaktieren, um bei betroffenen Fahrzeugen den Dieselrußpartikelfilter zu überprüfen und gegebenenfalls auszutauschen“, sagte er. Der Werkstattaufenthalt dauere bis zu einer Stunde.

Sitzprobleme bei Vivaro und Zafira Life

Bei circa 300 im November dieses Jahres gebauten Vivaro und Zafira Life auf dem deutschen Markt entsprechen ein oder mehrere Rücksitz(e) eventuell nicht den Spezifikationen. „Daraus resultiert, dass es unter Umständen zu einer unzureichenden Verriegelung der Sitzlängsverstellhebel und damit zu einer Sitzbewegung im Falle eines Unfalls kommen kann“, so der Sprecher. Der Werkstattaufenthalt für die Überprüfung und den Tausch der Sitze könne bis zu drei Stunden in Anspruch nehmen.

Der Aktionscode für den Partikelfilter-Rückruf lautet „E191903870 (20-C-052)“, der für den Sitz-Rückruf „E191905341 (20-C-152)“. Von den Maßnahmen sind laut Kraftfahrt-Bundesamt auf allen Märkten insgesamt 3.108 bzw. 334 Fahrzeuge betroffen.

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