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Roadster-Rückrufe bei Fiat und Mazda

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Yvonne Simon

Der 124 Spider und der MX-5 benötigen ein Softwareupdate für das Automatikgetriebe. Andernfalls droht ein Blockieren der Hinterräder. Insgesamt sind in Deutschland über 2.300 Einheiten betroffen.

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Dem Mazda MX-5 sowie den baugleichen Modellen 124 Spider von Fiat/Abbarth drohen blockierende Hinterräder.
Dem Mazda MX-5 sowie den baugleichen Modellen 124 Spider von Fiat/Abbarth drohen blockierende Hinterräder.
(Foto: Mazda)

Wegen eines Problems mit dem Automatikgetriebe haben Mazda und Fiat Chrysler Rückrufe für ihre Roadster-Modelle MX-5 und den baugleichen 124 Spider gestartet. Wie eine Sprecherin von FCA Germany sagte, sind von den weltweit über 6.000 betroffenen Roadstern 966 Fiat und 712 Abarth hierzulande gemeldet. Sie liefen zwischen 9. Januar 2017 und 15. März 2018 bzw. 1. September 2016 und 3. Juli 2018 vom Band.

Laut Mazda Motors Deutschland müssen bei den Japanern rund um den Globus 32.615 Einheiten des MX-5 (Typ ND) in die Vertragswerkstatt. In Deutschland geht es um 663 Exemplare aus dem Bauzeitraum 5. März 2015 bis 19. Dezember 2018.

Aufgrund eines Fehlers in der Software der Getriebesteuerung könne die Automatik während der Fahrt den ersten Gang einlegen, so die FCA-Sprecherin. „Dies kann zu einem abrupten Abbremsen der Hinterräder führen und das Unfallrisiko ohne Vorwarnung erhöhen.“ Für das fällige Softwareupdate ist eine halbe Stunde vorgesehen. Die Aktionscodes lauten „6221“ (Fiat), „6222“ (Abarth) und „AK006A“ (Mazda).

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist