ZDK-Präsident und seine Stellvertreter im Interview Sicherstellen, dass freie Werkstätten und Servicebetriebe vertreten sind

Von Doris S. Pfaff 15 min Lesedauer

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ZDK-Präsident Thomas Peckruhn und die neuen Vizepräsidenten Thorsten Krämer und Michael Schneider sprechen über den verkleinerten Vorstand, das Verhältnis zum BIV-Kfz und den zukünftigen Kurs des ZDK als Dachverband des Kfz-Gewerbes.

Der ZDK-Präsident Thomas Peckruhn (M.) und seine Vizepräsidenten Michael Schneider und Thorsten Krämer (l.) nach der Mitgliederversammlung des ZDK in Frankfurt am Main.(Bild:  VCG - Zietz)
Der ZDK-Präsident Thomas Peckruhn (M.) und seine Vizepräsidenten Michael Schneider und Thorsten Krämer (l.) nach der Mitgliederversammlung des ZDK in Frankfurt am Main.
(Bild: VCG - Zietz)

Herr Peckruhn, welche strategische Vision haben Sie für den ZDK?

Thomas Peckruhn: Wir richten den ZDK jetzt konsequent nach vorne aus und entwickeln ihn zu einem starken Dachverband, der alle Facetten der individuellen Mobilität einschließt. Mein Ziel ist ein ZDK, der das gesamte Kfz-Gewerbe zusammenführt, seine Kräfte bündelt und als starke gemeinsame Stimme die Interessen unserer Branche durchsetzt und ihre Zukunft aktiv mitgestaltet. Dafür wurden in den vergangenen Jahren hervorragende Voraussetzungen geschaffen: durch die Verlegung der Repräsentanz nach Berlin, den Aufbau einer starken Kommunikations- und Politikabteilung und die Neubesetzung des Hauptamts. Jetzt kommen der verschlankte neue Vorstand und eine aktualisierte Branchenstatistik hinzu. Damit können wir die tatsächliche Größe und Bedeutung der Kfz-Branche noch klarer sichtbar machen und unsere Interessen – sowohl in Berlin als auch in Brüssel – mit noch größerem Gewicht und noch mehr Durchsetzungskraft vertreten. Denn viele Entscheidungen in Berlin und Brüssel haben unmittelbare Auswirkungen auf den Betriebsalltag – vom Recht auf Reparatur über die Altfahrzeugverordnung bis zur Energiekennzeichnung bei Gebrauchtwagen, um nur drei Beispiele zu nennen. Wir wollen, dass solche Regelungen die Realität in Autohäusern und Werkstätten berücksichtigen und nicht neue Bürokratie, Haftungsrisiken oder Abmahnfallen schaffen.