Rückruf Splitter des Mazda-Emblems können Insassen verletzen

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Andreas Wehner

Über 30.000 Einheiten des Mazda 3 in Deutschland erhalten eine neue Abdeckung des Fahrerairbag-Moduls, weil das Kunststofflogo bei einer Airbag-Auslösung zerspringen könnte.

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(Bild: Mazda 3 / Rudolf Stricker / CC BY-SA NaN)

Knapp 264.000 Exemplare des Mazda 3 (Modellcode: BK) müssen demnächst in einem europäischen Vertragsbetrieb vorfahren. Verursacher des Rückrufs ist das Kunststofflogo in der Lenkradmitte. Es „kann bei einer Airbag-Auslösung zerspringen und Splitter in den Fahrzeuginnenraum schleudern“, teilte die Mazda Motors Deutschland GmbH jetzt schriftlich mit. Es seien „einzelne Vorfälle außerhalb Deutschlands" aus dem Feld bekannt.

Die Partnerwerkstätten ersetzen die Abdeckung des Fahrerairbag-Moduls durch ein modifiziertes Bauteil. Hierfür sind rund 35 Minuten eingeplant. Hierzulande steht die Reparatur für etwas über 30.000 Autos aus dem Bauzeitraum 18. Februar 2003 bis 22. Juni 2006 auf dem Programm. „Die Fahrgestellnummer eines jeden betroffenen Fahrzeugs ist in den Mazda-Systemen vermerkt und kann von Mazda-Partnern und auch freien Werkstätten hinsichtlich des Status überprüft werden“, hieß es in dem Unternehmensstatement. Ein Aktionscode steht allerdings noch nicht fest.

Das Markenemblem auf dem Lenkrad löst nicht zum ersten Mal eine Rückrufaktion aus. Das gleiche Problem hatte vergangenen Herbst schon eine Maßnahme bei FCA herbeigeführt. Auch bei BMW gab es im April 2020 eine Aktion, weil das Logo den Airbag beschädigen konnte.

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Freier Journalist