Mercedes-Rückruf Undichte Bremsschläuche in der S-Klasse

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Wegen möglicher vorzeitiger Materialermüdung benötigt weltweit eine sechsstellige Stückzahl der Luxuslimousinen neue Teile mit besserer Haltbarkeitsspezifikation.

Auch Maybachs müssen für einen Schlauch-Tausch in die Vertragswerkstätten. (Bild:  Daimler)
Auch Maybachs müssen für einen Schlauch-Tausch in die Vertragswerkstätten.
(Bild: Daimler)

Mercedes-Benz ruft wegen möglicherweise undichter Bremsschläuche an der Vorderachse weltweit über 215.000 Exemplare der S-Klasse (Baureihe 223) zurück, davon rund 12.000 auf dem Heimatmarkt. Sollte Bremsflüssigkeit austreten, könne dies „zu einer verminderten Bremsleistung in einem der beiden Bremskreise führen. In diesem Fall übernimmt der zweite Bremskreis“, sagte ein Konzernsprecher auf Anfrage. „Bremsflüssigkeit im Verkehrsraum gefährdet zudem den nachfolgenden Verkehr“, ergänzt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in seiner Warnmeldung.

Betroffen sind nahezu alle Modelle der S-Klasse, auch Maybach- und AMG-Versionen, wie aus einer langen Liste des KBA hervorgeht (lediglich das Sonderschutzfahrzeug „Guard“ taucht dort nicht auf). Sie verließen zwischen dem 5. Juni 2019 und dem 28. November 2024 das Werk. „Der vorgesehene Werkstattaufenthalt für den Austausch der Bremsschläuche an der Vorderachse wird bis zu zwei Stunden in Anspruch nehmen“, kündigte der Sprecher an.

Die Durchführung der Reparatur ist unter dem Aktionscode „4391103“ in den Serviceunterlagen nachvollziehbar. Zudem lässt sich online jede Fahrgestellnummer auf einen Rückruf verifizieren. In einigen Märkten war bereits im Frühjahr 2025 ein Rückruf aufgrund dieses Problems unter der internen Kennung „4391102“ gestartet worden.

Markenmonitor 2026

Vertriebsnetze – Die Stimmung bessert sich leicht

Der Markenmonitor 2026 zeigt eine leichte Besserung der Händlerzufriedenheit.
(Bildquelle: VCG)

Die Skoda-Partner sind am zufriedensten, in den Citroën- und Opel-Netzen brennt der Baum. Der Markenmonitor 2026 des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA) bringt deutliche Stimmungsunterschiede in den Vertriebsnetzen zutage. Erstmals mit dabei sind die chinesischen Fabrikate BYD, Great Wall, MG und Xpeng. Was gut läuft im Handel und in welchen Bereichen noch Entwicklungspotenzial besteht, zeigt eine Analyse der Markenmonitor-Daten – durch Grafiken anschaulich aufbereitet. Die Ergebnisse zur Gemütslage des Handels in 32 Vertriebsnetzen finden Abonnenten im Online-Dossier Markenmonitor.

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