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VW- und Audi-Partner wollen für bessere Rendite kämpfen

Autor: Martin Achter

Die Händlerrentabilität soll Thema Nummer 1 für den Partnerverband werden. Das kündigte Verbandschef Dirk Weddigen von Knapp bei der Verabschiedung von Vorgänger Michael Lamlé an.

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Abschied nach 22 Jahren: Michael Lamlé gibt seinen Posten als Präsident und Geschäftsführer des Volkswagen- und Audi-Partnerverbandes ab.
Abschied nach 22 Jahren: Michael Lamlé gibt seinen Posten als Präsident und Geschäftsführer des Volkswagen- und Audi-Partnerverbandes ab.
(Foto: Achter)

Deutschlands Volkswagen- und Audi-Händler wollen sich gegen eine weitere Verschlechterung ihrer Renditesituation wehren. Bei der Verabschiedung des langjährigen Präsidenten des Volkswagen- und Audi-Partnerverbands (VAPV), Michael Lamlé, am Donnerstag in Hannover sagte Nachfolger Dirk Weddigen von Knapp, unter seiner Führung werde das Thema Händlerrendite künftig „an erster Stelle stehen“. Er habe es aufgegriffen, weil ihm „die permanente Verteuerung von Standards auf Handels- und Serviceseite“ und der Schwund der Renditen „große Sorgen bereiten“.

Auch für Lamlé habe die Händlerrendite über seine Amtszeit hinweg immer große Wichtigkeit besessen, betonte Weddigen von Knapp. Heute habe das Thema jedoch besondere Priorität.

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VW-Vertriebsleiter Thomas-Werner Zahn stellte Lamlé ein Zeugnis als „unendlich hartnäckiger Verhandlungspartner“ aus. Zahn bestätigte, die Rentabilität habe für Lamlé „jederzeit im Mittelpunkt“ gestanden.

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) ehrte den ehemaligen VAPV-Chef mit einer Goldenen Ehrennadel. Lamlé sei als „Stimme und Gesicht des Händlerverbands genau der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort“ gewesen, sagte ZDK-Präsident Jürgen Karpinski. Mit ihm gehe ein Vollblutfunktionär. Für den ZDK sei Lamlé stets ein Garant dafür gewesen, dass die Volkswagen- und Audi-Händler auch weiter in dem Dachverband organisiert blieben.

Der 65-jährige Lamlé hatte sich zum Jahreswechsel von der Verbandsspitze verabschiedet. Der Jurist hatte für 22 Jahre die Geschicke der Händlervertretung geleitet, lange Zeit als Verbandspräsident und -geschäftsführer. Nachfolger Weddigen von Knapp löst seinen Vorgänger in allen Funktionen ab. Er übernimmt neben dem Vorstandsvorsitz des Händlerverbands auch dessen Geschäftsführung und wird Delegierter im Branchenverband ZDK.

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Über den Autor

 Martin Achter

Martin Achter

Redakteur Management & Handel bei »kfz-betrieb«