KI-Autowerbung „Weiteres Potenzial, um sich unabhängiger von Fahrzeugbörsen zu machen“

Von Dr. Martin Achter 8 min Lesedauer

Open AI als Betreiber von Chat-GPT hat den Chatbot jetzt auch für Anzeigen geöffnet. Agenturbetreiber Andreas Kühnen erläutert im Gespräch, warum KI-Werbung für Autos noch am Anfang steht, Vorbereitungen aber dennoch wichtig sind – und in welchen vier Feldern für Kfz-Betriebe besonderes Potenzial steckt.

Chat-GPT ist jetzt auch für Werbung offen. Fahrzeugwerbung von Autohändlern ist noch nicht ohne Weiteres möglich, wie Agenturinhaber Andreas Kühnen schildert. Die Vorbereitung auf das Werbeformat lohnt sich aus seiner Sicht aber.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Chat-GPT ist jetzt auch für Werbung offen. Fahrzeugwerbung von Autohändlern ist noch nicht ohne Weiteres möglich, wie Agenturinhaber Andreas Kühnen schildert. Die Vorbereitung auf das Werbeformat lohnt sich aus seiner Sicht aber.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Redaktion: Herr Kühnen, Open AI ermöglicht Werbetreibenden in Chat-GPT jetzt auch in Deutschland Anzeigen. Ist das auch für Autohändler und Werkstätten interessant?

Andreas Kühnen: Ja, die Anzeigen stehen in direktem Zusammenhang mit der KI-Suche von Verbrauchern. Und die ist längst kein Zukunftsthema mehr. Bei der Produktsuche nutzt bereits fast jeder dritte Verbraucher Chatbots. Gleichzeitig sind die meisten Händler für KI-Suchmaschinen noch relativ unsichtbar. Das neue Werbeformat von Chat-GPT passt daher sehr gut zum Automobilhandel. Denn Händler können sich dadurch zusätzliche Sichtbarkeit kaufen und es ist ein weiterer Kanal, mit dem sich der Handel unabhängiger von externen Fahrzeugbörsen machen kann.