Automotive Business Day „Wir müssen die Kosten-Sinnfrage stellen“

Von Julia Mauritz 6 min Lesedauer

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Stetig steigende Kosten und überbordende Hersteller-Standards: Die Rendite im Automobilhandel steht massiv unter Druck. Die größten Treiber und mögliche Wege aus der Renditekrise waren Themen einer Podiumsdiskussion auf dem Branchenkongress von »kfz-betrieb«.

Die angespannte Ertragslage im Handel war das Thema einer von Wolfgang Michel (li.) und Dr. Martin Achter (re.) moderierten Podiumsdiskussion auf dem Automotive Business Day. Johannes Alings (v.li.), Stellantis, Peter Plagens, Gehrke-Econ-Gruppe, Michael Briante, ZDK , Philipp Hempel, Geely und Michael Hedtke, Autohaus Hedtke, schätzten die aktuelle Situation ein.(Bild:  Stefan Bausewein)
Die angespannte Ertragslage im Handel war das Thema einer von Wolfgang Michel (li.) und Dr. Martin Achter (re.) moderierten Podiumsdiskussion auf dem Automotive Business Day. Johannes Alings (v.li.), Stellantis, Peter Plagens, Gehrke-Econ-Gruppe, Michael Briante, ZDK , Philipp Hempel, Geely und Michael Hedtke, Autohaus Hedtke, schätzten die aktuelle Situation ein.
(Bild: Stefan Bausewein)

Der Gegenwind, der dem deutschen Automobilhandel entgegenbläst, kommt aus mehreren Richtungen gleichzeitig: eine geopolitisch fragile Weltlage, eine wirtschaftlich angespannte Gesamtsituation – gepaart mit einer ganzen Reihe an branchenspezifischen Herausforderungen.

Das Ergebnis ist ernüchternd: Nach den zwei wirtschaftlich erfreulichen Jahren 2022 und 2023, die Sondereffekten geschuldet waren, befindet sich die Rendite im Automobilhandel seit 2024 im Sinkflug. 2025 lag sie im Schnitt nur noch knapp über einem Prozent – eine Erholung ist derzeit nicht in Sicht, ganz im Gegenteil. Vor allem das Neuwagengeschäft wirft kaum noch auskömmliche Erträge ab.