Zahlreiche Wechsel im ZDK-Vorstand

Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Auf der ZDK-Mitgliederversammlung wählten die Teilnehmer einen neuen Vorstand. Neben Präsident Jürgen Karpinski bilden künftig Wilhelm Hülsdonk und Thomas Peckruhn das Präsidium. Neu in den Vorstand gewählt wurden gleich fünf Mitglieder.

Jürgen Karpinski ist nach seiner ersten Amtszeit als Präsident des ZDK einstimmig wiedergewählt worden.
Jürgen Karpinski ist nach seiner ersten Amtszeit als Präsident des ZDK einstimmig wiedergewählt worden.
(Bild: Zietz)

Der ZDK hat einen neuen Vorstand: Auf der Mitgliederversammlung in Montabaur haben die Teilnehmer Jürgen Karpinski einstimmig als ZDK-Präsident für drei weitere Jahre im Amt bestätigt. Als „Vorschuss für die nächste Amtszeit“ wertete Karpinski sein Wahlergebnis und versprach, sich mit ganzer Kraft und Energie für die gemeinsamen Ziele einzusetzen. In einer Zeit nachhaltiger Veränderungen sei der ZDK als Wegbegleiter für seine Mitglieder auf allen Ebenen stark gefordert.

Unterstützung erhält er dabei von seinen beiden Stellvertretern: Bundesinnungsmeister Wilhelm Hülsdonk und Thomas Peckruhn, der neu im Präsidium ist. Er ist zugleich Sprecher der Fabrikatsgruppe und tritt die Nachfolge von Ulrich Fromme an, der nach elf Jahren nicht mehr kandidierte.

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Personelle Veränderungen brachte die Wahl auch für den ZDK-Vorstand: Mit Johann Gesthuysen, Andreas Tröger, Albert Vetterl, Stefan Vorbeck und Michael Ziegler gehören ihm fünf neue Mitglieder an. Zudem bestätigten die ZDK-Mitglieder folgende Vorstände: Neben Harry Brambach weiterhin dabei sind Arne Joswig, Bruno Kemper, Michael Kraft, Frank Mund, Hans Werner Norren, Holger Schade, Dirk Weddigen von Knapp und Arnulf Winkelmann. Nicht in das Gremium gewählt wurde Rudolf Angerer.

Ausgeschieden sind Klaus Dieter Breitschwert, Ulrich Fromme, Hans Medele, Ernst-Robert Nouvertné, Reinhard Ott und Andreas Senger. Präsident Karpinski dankte ihnen für das ehrenamtliche Engagement auf vielen Ebenen der Verbandsorganisation. „Alle haben sich für das Kfz-Gewerbe verdient gemacht. Dies gilt es zu würdigen.“

Sein besonderer Dank galt dem langjährigen Vizepräsidenten Ulrich Fromme. Er habe das Amt „mit großem Sachverstand, mit Weitblick, mit Ecken und Kanten, aber stilvoll und selbstbewusst ausgefüllt. Es war uns eine Ehre, Dich in unserer Mitte zu wissen“, so Karpinski.

Auch in den nächsten drei Jahren will der ZDK-Präsident mit vollem Einsatz die Interessen des Kfz-Gewerbes vertreten. „Ein Verband muss sich treu bleiben, aber immer wieder erneuern, wenn die Zeit dazu gekommen ist“, mahnte der ZDK-Präsident. Er sieht verschärfte Zeiten auf das Kfz-Gewerbe zukommen: „Diesel, Daten, Digitalisierung und Disruption“, zählte Karpinski auf. Dies sei das ganze Paket der Herausforderungen, denen sich die Branche gemeinsam zu stellen habe. „Ich werde meinen Beitrag dazu leisten.“

Karpinski bekräftigte – wie bei seiner Erstwahl vor drei Jahren – die besondere Stellung des Automobilhandels, die es zu festigen gelte. Der Handel sei Schnittstelle zwischen Produzent und Konsument. Er habe in beide Richtungen eine vermittelnde Aufgabe. „Allein aufgrund dieser besonderen Position muss der Handel gestärkt werden.“

Zudem legte Karpinski ein klares Bekenntnis ab zur Aus- und Weiterbildung im Allgemeinen und zur Bundesfachschule im Besonderen. Aus- und Weiterbildung sei eine der Kernkompetenzen im Verband, die „BFC braucht darin einen angemessenen Platz“, so der ZDK-Präsident. Schließlich ist „sie die Schmiede zukünftiger Führungskräfte“.

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