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ZDK steht zur Zusammenarbeit mit Prüforganisationen

| Autor: Doris Pfaff

In den Neuregelungen zur technischen Fahrzeugüberwachung, die das Bundesverkehrsministerium vorgeschlagen hat, soll die bisherige Abgrenzung der Abgasuntersuchung (AU) und Hauptuntersuchung (HU) festgeschrieben werden. Der ZDK begrüßt den Entwurf ausdrücklich.

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Ein Prüfer einer anerkannten Kfz-Fachwerkstatt führt eine AU durch.
Ein Prüfer einer anerkannten Kfz-Fachwerkstatt führt eine AU durch.
(Bild: Promotor)

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) begrüßt die vorgeschlagenen Neuregelungen zur technischen Fahrzeugüberwachung. Sie sind Bestandteil eines Verordnungsentwurfs des Bundesverkehrsministeriums.

Die Änderungen wurden unter anderem notwendig, weil künftig auch die Abgasuntersuchung (AU) als beigestellter Teil zur Hauptuntersuchung (HU) unter akkreditierten Bedingungen stattfinden muss. Zu diesem Zweck errichtet der dem ZDK angehörende Bundesinnungsverband des Kraftfahrzeughandwerks (BIV) derzeit ein eigenes Qualitätsmanagementsystem.

„Der Entwurf des Verkehrsministeriums zielt darauf ab, dass die bewährte Zusammenarbeit zwischen dem Kfz-Gewerbe und den Überwachungsinstitutionen fortgesetzt werden kann“, erklärte ZDK-Präsident Jürgen Karpinski. Und weiter: „Die Überwacher führen wie bisher die HU durch, und wir stellen weiterhin die AU als Teiluntersuchung bei.“

Unter Rückgriff auf die bereits durchgeführte AU könne der Prüfingenieur sich auf den Kern der HU konzentrieren. So würden Leerlauf und Wartezeiten vermieden, auch im Interesse der Kunden.

Partnerschaftliche Aufgabenteilung von AU und HU

Wilhelm Hülsdonk, ZDK-Vizepräsident und als Bundesinnungsmeister Vorsitzender des BIV, sagt: „Wir stehen ohne Wenn und Aber zur weiterhin partnerschaftlichen Aufgabenteilung mit den Überwachungsinstitutionen. Der Verordnungsentwurf macht diese Zusammenarbeit im dualen System zukunftsfest. Das ist eine gute Lösung für das Kfz-Gewerbe, für die Überwacher und für die Autofahrer.“

Hülsdonk hofft, dass der Bundesrat dem Entwurf im September zustimmt. Es sei von entscheidender Bedeutung, dass mit der seit Langem erwarteten Verordnung endlich Rechtssicherheit für alle Beteiligten und deren weiteres Handeln geschaffen werde.

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Über den Autor

 Doris Pfaff

Doris Pfaff

Redakteurin bei »kfz-betrieb«, Ressort Verbände & Politik