ZDK veranstaltet erstes Kalli-Camp

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Dem Car-Camp folgt das Kalli-Camp: Im Format der „Un-Konferenz“ hat der ZDK ein erstes Treffen mit PR-Experten aus dem Verband veranstaltet.

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Themenfindung beim ersten Kalli-Camp.
Themenfindung beim ersten Kalli-Camp.
(Foto: Zietz)

Der ZDK hat das erste Kalli-Camp für PR-Experten aus der Verbandsorganisation veranstaltet. Bei Fuchs Europe Schmierstoffe trafen sich die Pressesprecher verschiedener Innungen und tauschten sich über ihre Ideen und Konzepte aus. Dabei folgte die Veranstaltung dem sogenannten Bar-Camp-Format.

Dem gleichen Konzept folgt auch das Car-Camp, das der ZDK ebenfalls jährlich in Mannheim veranstaltet. Zur sogenannten „Un-Konferenz“ treffen sich Experten und Interessierte einer Branche ohne eine feste Agenda. Inhalte und Ablauf legen die Teilnehmer zu Beginn der Veranstaltung selbst fest. Die Veranstaltung, deren Format ihren Ursprung in der US-amerikanischen IT-Branche hat, lebt vom Engagement der Teilnehmer.

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Das war bei den Besuchern des Kalli-Camps vorhanden. Mit zahlreichen Ideen und Themen meldeten sich die Pressesprecher zu Beginn der Veranstaltung: von der Freisprechungsfeier über Mitgliedermotivation und Innungsakademie bis zur Nachwuchswerbung – für jeden war ein innungsspezifisches Thema dabei.

Die Offenheit und das Interesse am Wissen und am Austausch mit anderen waren groß. Die Teilnehmer fragten viel und machten sich zahlreiche Notizen. So muss nicht jede Innung jedes Thema für sich neu erarbeiten.

Werbung war ein wichtiges Thema für alle: So erzählte das Kfz-Gewerbe Schleswig-Holstein von den Erfahrungen im Landesverband. Nicht immer läuft alles wie gewünscht, ein mit Werbung ausgestatteter Bus kann durchaus mal einige Wochen in einer Werkstatt landen. Nicht zuletzt deshalb entschied sich der Landesverband, Mitgliedsbetriebe mit großflächigen Plakatwänden auszustatten.

Dass es auch eine Nummer kleiner geht, bewies die Kfz-Innung Baden-Baden. Um aktuelle Themen zu transportieren und für die Qualität der Innungsbetriebe zu werben, stattete sie Autohäuser und Werkstätten mit Wechselrahmen aus. Nun werben die Kfz-Meisterbetriebe in ihren Verkaufsräumen mit wechselnden Plakatmotiven des Kfz-Gewerbes.

Auch in der Ansprache geeigneter Auszubildender gehen die Landesverbände und Innungen verschiedene Wege. Die Kfz-Innung Region Stuttgart spricht die jungen Männer und Frauen mit einem animierten Video-Clipan; das Kfz-Gewerbe Niedersachsen-Bremen setzt dabei auf ein Rapper-Video. Ganz eigene Wege geht die Kfz-Innung Osterode, die ihr Azubi-Projekt „Pimp my Car“ verfilmt hat und einen ganz eigenen Imagefilm daraus machte.

Den einzig richtigen Weg gibt es nicht. Das war beim Kalli-Camp schnell zu merken. Dabei zeigte sich ein weiteres Mal in der Verbandsorganisation: Vielfalt ist Trumpf.

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