Praxistest Zehn Dinge, die den Volvo ES 90 von der deutschen Konkurrenz unterscheiden

Von Julia Mauritz 2 min Lesedauer

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Mit der hochbeinigen, vollelektrischen Luxus-Limousine Volvo ES90 bieten die Schweden eine Alternative zu den Modellen der deutschen Premiumhersteller an. Wir haben uns bei Testfahrten ein genaues Bild von Volvos letzter Limousine gemacht.

Die vollelektrische Luxuslimousine Volvo ES90 ist seit Anfang dieses Jahres in Deutschland erhältlich.(Bild:  Mauritz – VCG)
Die vollelektrische Luxuslimousine Volvo ES90 ist seit Anfang dieses Jahres in Deutschland erhältlich.
(Bild: Mauritz – VCG)

Ob PV4, Amazon oder die Baureihen 740, 760 und 960: Limousinen spielten in der knapp 100-jährigen Geschichte von Volvo eine zentrale Rolle. Doch nach dem Siegeszug der SUVs verloren sie zunehmend an Bedeutung. Die beiden jüngsten Baureihen S60 und S90 hatten sich 2024 vom Markt verabschiedet. Heute ist im Line-up des schwedischen Premiumherstellers mit dem ES90 lediglich noch eine Limousine verblieben – und die ist vollelektrisch.

Seit Anfang dieses Jahres wird das Schwestermodell des SUV-Flaggschiffs EX90 in Deutschland ausgeliefert. Besonderheit: Mit 18 Zentimetern hat das Fließheck-Modell dabei die gleiche Bodenfreiheit wie sein vollelektrisches SUV-Pendant EX90, und zeigt somit schon fast einen Crossover-Charakter.

Ob es nun daran liegt oder nicht: Mit knapp 560 Neuzulassungen ist die exakt fünf Meter lange luxuriöse Fließheck-Limousine, die Volvo in China produziert, noch ein echter Exot auf den deutschen Straßen. Am Preis dürfte das nicht allein liegen: Mit Heckantrieb ist die Volvo-Limousine ab 71.490 Euro zu haben. Damit kostet sie gut 1.000 Euro mehr als der Münchner Wettbewerber BMW i5. Erhältlich ist das Modell in drei Antriebsvarianten: als Single Motor Extended Range sowie als Twin Motor und Twin Motor Performance. Letztere bringt 500 kW/680 PS bei 870 Newtonmetern Drehmoment auf die Straße.

Die Käufer haben die Wahl zwischen drei Ausstattungslinien. Bereits in der Basisversion namens Core kann die Volvo-Limousine dabei mit Ausstattungen punkten, die bei anderen Herstellern nicht serienmäßig an Bord sind: allen voran mit einem riesigen Panorama-Glasdach, einer Einparkhilfe vorne und hinten, einer Vier-Zonen-Klimaautomatik, einem Premium-Soundsystem oder einem hochwertige Luftreinigungssystem.

Wir hatten die Möglichkeit, den Volvo ES90 Single Motor Extended Range in der höchsten Ausstattungsvariante namens Ultra näher kennenzulernen. Diese kostet 83.990 Euro und beinhaltet neben den Volvo-typischen, umfangreichen aktiven Sicherheitssystemen auch zahlreiche Komfortfunktionen wie eine 360-Grad-Parkkamera, beheizte und belüftete Massagesitze vorne, ein Head-up-Display, ein elektrochromatisches Panorama-Glasdach oder eine Akustik-Verglasung. Der Testwagen brachte es mit optionaler Zusatzausstattung wie ein erweitertes Pilot-Assist-Paket, mit Nappaleder bezogenen Sitzen und einem High-End-Soundsystem an Bord am ende sogar auf 94.480 Euro.

Was uns beim Design, beim Innenraum, beim Fahren und Laden aufgefallen ist, haben wir in der folgenden Bildergalerie zusammengefasst:

Bildergalerie
Bildergalerie mit 17 Bildern

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