Wabco-Würth Alles „easy“ bei den Brummis?

Redakteur: Steffen Dominsky

Das „W-Easy“ von Wabco-Würth stellt ein neues Konzept in Sachen Servicewerkzeug dar: Es vereint ein Multimarken- mit einem Markendiagnosegerät.

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Eine Gerät, zahlreiche Marken: Diagnosesystem „W.Easy“ von Wabco-Würth.
Eine Gerät, zahlreiche Marken: Diagnosesystem „W.Easy“ von Wabco-Würth.
( Dominsky )

„Nur noch Computer!“ Dem bekannten Ausspruch begegnet man immer öfter. Egal, ob beim allwöchentlichen Stammtisch, beim freundlichen Plausch mit dem Nachbarn oder aber beim Besuch in einem Nutzfahrzeugbetrieb. Doch was man bei beiden Erstgenannten noch als übliche Verallgemeinerung abtun könnte, entpuppt sich bei Letzterem genau betrachtet als nackte Wahrheit. Einer, der diese Ansicht vertritt, heißt Gunter Braun und ist seines Zeichens Inhaber und Geschäftsführer eines freien Nutzfahrzeug-Servicebetriebs im Nordosten Stuttgarts. Seit mehr als sechs Jahrzehnten wartet und setzt das Autohaus Zweig vorrangig all das instand, was einen Fahrtenschreiber hat: Transporter, Lkw, Busse und Spezialfahrzeuge. Darüber hinaus alle Arten von Anhängern, Aufliegern und: seit Kurzem auch Wohnmobile. Die Herkunft, die Marke spielt keine Rolle – wobei die Schwaben einen Schwerpunkt auf heimische „Kost“ in Form von Mercedes-Benz, aber auch Iveco, Fiat Professional und Wabco legen, für die das Unternehmen zertifizierter Servicepartner ist.

Gingen früher im Nutzfahrzeugbereich Motoren und Getriebe mit einer gewissen Regelmäßigkeit ein, so hat sich das Blatt – speziell in den letzten gut fünf Jahren – nach Ansicht Brauns, spürbar gewendet. „Auf jeden Fall was Mercedes-Benz betrifft“, sagt der Firmenchef und beschreibt genau die Situation, mit der sich auch freie Nfz-Servicebetriebe heute immer öfter konfrontiert sehen. „Große Batzen“ in der Reparatur werden immer weniger, wer seinen Umsatz- und damit Personallevel halten will, ist auf diffizile und oft anspruchsvolle Servicearbeiten angewiesen. Genauer gesagt: mehr Diagnose.

Das ist den Jungs vom Autohaus Zweig nicht erst seit gestern bekannt. Als langjähriger Wabco-Partner („Expert“-Status) wissen sie, was in Sachen Bremsen- und Fahrwerkstechnik, Motor- und Abgas- und vor allem Sicherheitstechnik auf Nfz-Betriebe buchstäblich immer öfter zurollt. Aus Wabco-Sicht waren die Zweigs darauf stets gut vorbereitet: Mithilfe der Wabco-Systemdiagnose konnten sie alle anfallenden Arbeiten an diesen Systemen rasch und problemlos erledigen. Um jedoch künftig die Systeme und Modelle möglichst sämtlicher Marken warten und reparieren zu können, mussten sie aufrüsten. „Spätestens seit 2010, als wir unser Angebot auf Wohnmobile ausgedehnt haben, war klar, dass wir ein Multimarken-Diagnosegerät brauchen“, erläutert der Geschäftsführer die Entwicklung in der Werkstatt.

Erst informiert, dann gekauft

Auch wenn Schwaben gemeinhin als sparsam gelten, steht Chef Braun auf dem Standpunkt „Ohne gscheits‘ Werkzeug laufet nix“. Ergo machte er sich schlau und sondierte den Markt. Da kam ihm die Vorstellung des neuen Multimarken-Diagnosekonzepts der noch jungen Marke Wabco-Würth auf der Wabco-Geschäftsführertagung gerade recht. Nach dem Motto „Er kam und wir sahen und kauften“ wurde die Firma Zweig kurze Zeit nach Präsentation des Diagnoseneulings durch Wabco-Würth-Vertreter Achim Hofschulz stolzer Besitzer eines W.Easy – ihre alte Systemdiagnose konnten sie in Zahlung geben.

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