Auto-Check: VW ID Buzz Aus Bulli wird Buzzi

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 2 min Lesedauer

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Geräumig, komfortabel, sparsam – das wären schon genügend Gründe, sich für ein Auto zu entscheiden. Doch beim VW kommt noch dieses unvergleichliche Design hinzu. Glücklicherweise sorgt Volkswagen mit seiner Preispolitik dafür, dass er nicht an jeder Ecke steht.

In der typischen Zweifarblackierung (Aufpreis 3.094 Euro) kommt der Charme des ID Buzz besonders zur Geltung.(Bild:  Rosenow – VCG)
In der typischen Zweifarblackierung (Aufpreis 3.094 Euro) kommt der Charme des ID Buzz besonders zur Geltung.
(Bild: Rosenow – VCG)

Ob es VW mit dem ID Buzz tatsächlich gelungen ist, das legendäre Bulli-Erbe erfolgreich in die elektromobile Neuzeit zu transferieren, das wird wohl jeder Fan anders beurteilen. Wir gehören zwar nicht zur luftgekühlten Hardcore-Fraktion, besaßen aber immerhin auch schon mal einen T4 und sagen aus vollem Herzen: Ja! Denn der ID Buzz ist weit mehr als nur ein Marketinggag im Retrodesign, er ist ein kompetentes Alltagsauto.

Bei »kfz-betrieb« zu Gast war der ID Buzz mit dem langen Radstand (LWB). Diese Variante ist immer mit dem größten lieferbaren Akku (86 kWh) ausgestattet – beim kürzeren ID Buzz passen nur 77 kWh zwischen die Achsen. Gemessen an vergleichbar großen SUVs wie dem Hyundai Ioniq 9 oder manchen Chinesen fehlt es aber auch dem längeren ID Buzz etwas an Reichweite – eine 100-kWh-Batterie wäre der Fahrzeugklasse angemessener und angesichts des Preises auch gerechtfertigt.