Autojahr 2020: Diese neuen Modelle stehen in den Startlöchern

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Ferrari

Die Italiener bringen mit dem Roma 2020 ein gänzlich neues Modell auf den Markt. Es handelt sich um einen 4,66 Meter langen 2+2-Sitzer mit einer auffallend eleganten Linienführung, die auch viel weiche Rundungen statt scharfer Kanten setzt. Als Antrieb des Front-Mittelmotor-Coupés kommt ein bereits aus anderen Ferrari-Modellen bekannter Turbo-V8 mit 3,9 Liter Hubraum zum Einsatz, der 456 kW/620 PS und 760 Newtonmeter Drehmoment via Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterachse leitet. Damit soll der 1,6-Tonner nach 3,4 Sekunden Tempo 100 und in knapp über 9 Sekunden 200 km/h erreichen.

Ford

Die amerikanische Mutter hat sich längst dem SUV verschrieben. Und die europäische Tochter macht mit: Mit dem Puma bringt Ford Anfang des Jahres zu Preisen ab 23.350 Euro einen zweiten Mini-Crossover auf die Straße, der als sportliche und edle Alternative zum Ecosport positioniert wird. Außer mit einem dynamischen Äußeren punktet der Fünftürer auf Fiesta-Basis auch mit inneren Werten in Form eines cleveren Kofferraumkonzepts mit riesiger, abwaschbarer Ladewanne. Wer noch mehr Platz benötigt, findet diesen im Laufe des Jahres beim Explorer, einem SUV der Fünf-Meter-Klasse, der in Deutschland ausschließlich mit einem 331 kW/450 PS starken Plug-in-Hybridantrieb zu haben sein wird. Preis: Rund 74.000 Euro.

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Honda

Der kleine Nippon-Stromer Honda e könnte zum Sympathieträger auf dem E-Automarkt werden. Neben dem knuffigem Retrodesign dürften auch der dynamische Heckantrieb, die knackigen Abmessungen (3,90 Meter) und der 110 kW/150 PS starke Motor Begehrlichkeiten wecken. Vornehmlich allerdings von Stadtbewohnern: Denn der Kleinwagen beschränkt sich auf 36 kWh Akkukapazität und eine Reichweite von 200 Kilometern (WLTP). Weniger als 35.000 Euro dürfte der Fünftürer nicht kosten. Für Deutschland ist allerdings nur eine begrenzte Stückzahl von rund 1.500 Einheiten vorgesehen. Leichter zu bekommen sein dürfte der für die Jahresmitte erwartete Jazz, der optisch und konzeptionell konventionellere Bruder des Honda e. In Europa wird es den Fünftürer ausschließlich mit Hybridantrieb geben, Preise sind noch nicht bekannt.

Hyundai

Beim i10 bleibt Hyundai im Januar dem klassischen Kleinstwagenkonzept treu – geringe Abmessungen, kleiner Preis und konventionelle Motoren. Der kleinste der Koreaner bleibt mit 3,67 Metern innenstadttauglich, der Preise dürfte weiter bei rund 10.000 Euro starten und das Motorenprogramm ist nicht etwa elektrisch wie bei der Konkurrenz aus dem VW-Konzern, sondern ganz klassisch: Für Vortrieb sorgen zwei Saugmotoren – der analog zum Vorgänger bekannte Dreizylinder mit einem Liter Hubraum und 49 kW/67 PS oder der ebenso dem bisherigen Modell entnommene Vierzylinder mit 1,2 Litern Hubraum und 64 kW/87 PS. Sie geben ihre Leistung wahlweise an ein automatisiertes oder manuelles Fünfganggetriebe weiter.

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