Autojahr 2020: Diese neuen Modelle stehen in den Startlöchern

Die Hersteller haben einiges zu bieten

| Autor: sp-x

Der neue VW Golf soll sich wieder zum Bestseller aufschwingen.
Der neue VW Golf soll sich wieder zum Bestseller aufschwingen. (Bild: VW)

Golf, ID3 und S-Klasse heißen die großen Autoneuheiten 2020. Neben dem deutschen Trio buhlen auch zahlreiche Kleinwagen, E-Mobile und vor allem SUV um die Gunst der Käufer. Dies Fahrzeuge kommen im nächsten Jahr neu zu den Kunden.

Aston Martin

Als einer der letzten Sportwagenhersteller hat sich Aston Martin bislang dem Trend zum SUV verweigert. Damit ist es im zweiten Quartal 2020 vorbei, wenn der DBX an den Start geht und gegen Porsche Cayenne Turbo oder Lamborghini Urus antritt. Mit dem von Mercedes-AMG zugelieferten 4,0-Liter-V8 und 405 kW/550 PS nebst Neungang-Automatik und natürlich Allradantrieb fährt er in einer ähnlichen Leistungsklasse, die Preisliste für den Allrader startet bei knapp 200.000 Euro und damit ebenfalls in ähnlichen Gefilden.

Audi

Die Ingolstädter VW-Tochter hält sich im kommenden Jahr vor allem mit Modellpflegemaßnahmen und Portfolio-Ergänzungen bei bekannten Modellen frisch. Die einzige echte Neuheit ist aber besonders wichtig – nicht nur, um die Negativ-Schlagzeilen der vergangenen Monate zu überstrahlen, sondern auch weil sie zuletzt noch vor dem langjährigen Star A4 das meistgebaute Auto der Marke war. Der kompakte A3 muss also ein Erfolg werden – und die Chancen stehen gut, stammt die Technik doch vom gerade vorgestellten VW Golf VIII. Geplant sind Fünftürer und Limousine, Cabrio und Dreitürer sind nicht vorgesehen. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen ein digitalisiertes Cockpit mit hohem Vernetzungsgrad und elektrifizierte Antriebe. Ein reines E-Modell wird es wohl nicht geben. Weil Audi auch keinen ID-Ableger auf Basis des Elektro-Baukastens des Konzerns baut, klafft hier künftig eine empfindliche Lücke im Portfolio.

BMW

Mit i3 und i8 war BMW Avantgarde in Sachen E-Mobilität. Den Vorsprung haben die Münchner zuletzt eingebüßt, mit der batteriebetriebenen Variante des X3 wollen sie nun zumindest wieder aufschließen. Das SUV soll von dem in den vergangenen Jahren gesammelten Know-how bei E-Motoren und Steuerungselektronik profitieren, nutzt aber keine eigens entwickelte Fahrzeugplattform, sondern die Architektur der konventionellen Modelle. Rund 270 PS Leistung und 400 Kilometer Reichweite dürften drin sein – und das zu einem konkurrenzfähigen Preis, der Allrader wird wohl Konkurrenten wie Audi E-Tron und Mercedes EQC um rund 10.000 Euro unterbieten und bei etwa 70.000 Euro starten. Ergänzt wird das Neuheiten-Programm vor allem durch Erweiterungen zuletzt erneuerter Baureihen – so rundet das 4er-Coupé die 3er-Reihe nach oben ab, das 2er Gran Coupé krönt die nun frontgetriebene 1er-Reihe mit einer betont schnittigen Stufenhecklimousine.

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