Autojahr 2020: Diese neuen Modelle stehen in den Startlöchern

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Mini

Geringes Gewicht statt großer Reichweite – der Mini Cooper SE will auch in der neuen Elektrovariante eher Spaß- als Reiseauto sein. Die BMW-Tochter transplantiert seinem Lifestyle-Mobil daher eine mit 32,6 kWh vergleichsweise kleine Batterie, die aber leicht ausfällt, so dass der Zweitürer in der E-Variante nur 150 Kilogramm mehr auf die Waage bringt als das konventionelle Modell. Der Stromvorrat reicht in der Theorie für bis zu 270 Kilometer Strecke (NEFZ). Die Preise starten bei 32.500 Euro, die Auslieferung beginnt im Frühjahr.

Nissan

Der erste Juke schockte noch, beim zweiten fällt das Design schon deutlich braver aus. Auch darüber hinaus gibt sich das Mini-SUV erwachsener, wächst in der Länge und legt beim Platzangebot zu. Geschuldet ist das der engen Verwandtschaft mit dem Captur von Allianzpartner Renault. Unter der Haube gibt es zum Start nur ein Angebot: Der Einliter-Dreizylinder mit Turbo leistet 86 kW/117 PS und kostet ab 19.000 Euro. Nach dem kleinen Crossover renoviert Nissan im Laufe des Jahres auch dessen großen Bruder Qashqai. Während das Design eher vorsichtig modernisiert wird, ziehen unter der Haube wohl Hybridantriebe ein, darunter möglicherweise auch eine Plug-in-Variante von Allianzpartner Mitsubishi. Aufgerüstet wird auch bei den Assistenzsystemen – unter anderem erhält der Autobahn-Pilot ein Update.

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Opel

Opel widersteht bei der für den Jahresstart anstehenden Neuauflage des Corsa der Versuchung zum Größen- und Preiswachstum. Die sechste, erstmals unter PSA-Regie entwickelte Generation – bleibt ein Kleinwagen mit Fokus auf Fahrspaß und Handling statt auf Platzangebot. Dazu kommt eine moderne Vernetzung, allerdings auch ein relativ konventionelles Antriebsangebot, das vor allem aus französischen Dreizylinderbenzinern besteht, die ohne Elektro-Hilfe auskommen müssen. Zum Ausgleich ist erstmals ein reiner E-Antrieb mit 100 kW/136 PS und 330 Kilometern Reichweite zu haben. Preis: 29.900 Euro. Das Motorenportfolio inklusive E-Variante dürfte sich auch an Bord des im Laufe des Jahres erwarteten Mokka X wiederfinden, der ebenfalls von einer GM- auf eine PSA-Plattform wechselt. Dazu kommt als weiteres E-Modell die batteriegetriebene Variante des Vivaro.

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