Autojahr 2020: Diese neuen Modelle stehen in den Startlöchern

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Toyota

Klein und sparsam – das ist das Motto des neuen Yaris. Gegen den Trend legt der Kleinwagen beim Modellwechsel nicht in der Länge zu, sondern schrumpft sogar um ein paar Millimeter. Trotzdem bietet er dank neuer Plattform innen mehr Platz. Wichtigster Kaufgrund dürfte aber weiterhin der Hybridantrieb sein, der gegenüber dem Vorgänger stärker, aber genügsamer ausfallen soll. Preise sind noch nicht bekannt, dürften im 20.000-Euro-Bereich liegen.

Volkswagen

Zukunft und Vergangenheit geben sich 2020 beim VW-Händler ein Stelldichein: Mit dem neuen Golf (ab Mitte Dezember beim Händler) kommt die achte Generation des Konzernbestsellers auf den Markt, optisch aufgebügelt, stärker vernetzt als je zuvor und mit sparsamen elektrifizierten Antrieben versehen. Direkt daneben wirbt der rein elektrisch angetriebene ID.3 (ab April) um den Autofahrer von morgen. Helfen soll dabei neben dem sauberen Antrieb (110 kW/150 PS bis 150 kW/204 PS) und Reichweiten von 330 bis 550 Kilometern ein Platzangebot, das fast auf Passat-Niveau liegt. Das Cockpit ist noch etwas futuristischer als beim konventionell angetriebenen Golf, fällt aber deutlich weniger edel aus. Für welchen Kandidaten sich die Kundschaft entscheidet, wird auch von den Preisen abhängen. Der ID.3 startet bei 30.000 Euro (ohne Umweltbonus), der Basis-Golf kostet 10.000 Euro weniger. Flankiert werden die beiden potenziellen Bestseller von einem Modell mit etwas weniger Strahlkraft: der Neuauflage des Lieferwagens Caddy, der künftig in die T7-Familie rund um den Bulli eingegliedert wird.

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Volvo

Mit einem Kompakt-SUV startet Volvo Ende 2020 seine Elektro-Offensive. Die „Recharge“-Variante des bereits mit konventionellen Motoren angebotenen XC40 leistet 304 kW/408 PS und soll mit einer Akkufüllung bis zu 400 Kilometer weit kommen (WLTP). Weil an jeder Achse ein E-Motor sitzt, verfügt der Crossover auch über Allradantrieb. Äußerlich ist die E-Ausführung nur durch Details wie den geschlossenen Kühlergrill und spezielle Felgen von den Benzinern und Dieseln zu unterscheiden. Innen gibt es ein neues Infotainment-System auf Android-Basis, das speziell an die Bedürfnisse von E-Auto-Fahrern angepasst sein soll. Preise nennt der schwedische Hersteller noch nicht. Das technisch weitläufig verwandte Schwestermodell Polestar 2 kostet mit ähnlicher Antriebstechnik rund 60.000 Euro. Der Volvo dürfte zumindest einige Tausender darunter bleiben.

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