Autojahr 2020: Diese neuen Modelle stehen in den Startlöchern

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Renault

Mit dem Captur haben es die Franzosen auf Anhieb in die europäischen und deutschen Pkw-Bestsellerlisten geschafft. Die zweite Generation sieht nun der ersten frappierend ähnlich, fällt aber um mehr als zehn Zentimeter länger aus, was vor allem dem Kofferraum zugutekommt. Viel getan hat sich bei den Assistenzsystemen – dank einer neuen Elektronik-Architektur wächst ihre Zahl, sogar ein selbstfahrender Autobahn-Assistent ist zu haben. Als Neuheit im Antriebsangebot kommt ein 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner mit 74 kW/100 PS zum Einsatz, den es auch in einer LPG-Variante geben wird. Später im Jahr folgt außerdem eine Ausführung mit Plug-in-Hybridantrieb. Wer auf stylische SUV-Optik verzichten kann und stattdessen noch mehr Platz benötigt, wartet auf die Neuauflage des als Hochdachkombi und Lieferwagen erhältlichen Kangoo. Die dritte Generation des praktischen Franzosen soll moderner und dynamischer ausfallen, bei Technik und Ambiente näher an das Pkw-Portfolio der Marke rücken. Davon soll am Ende auch der Mercedes Citan profitieren, dem der Kangoo wieder als Grundmodell dient.

Seat

Kurz nach der Marke VW darf Schwester Seat die iberisierten Varianten der norddeutschen Kompaktautos Golf und ID.3 vorstellen. Die heißen bei den Spaniern Leon und El Born und sind ein gutes Stück dynamischer gestaltet und positioniert. Der Leon wird erstmals auch als leistungsstarker Plug-in-Hybrid angeboten und dürfte außerdem von VWs Infotainment-Offensive profitieren. Das E-Auto El Born wird zunächst wohl in weniger Varianten zu haben sein als das Wolfsburger Vorbild.

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Skoda

Während Audi und Seat bei ihren Golf-Ablegern wie gewohnt nah am Original bleiben, bohrt Skoda das Kompakt-Konzept auf und baut mit dem Octavia ein Auto, das bei den Dimensionen an der Mittelklasse kratzt. Für den Ende März 2020 als Kombi und Limousine verfügbaren Tschechen gibt es neue Antriebe, Rund-um-Vernetzung und ein neues Design, das auf Doppelscheinwerfer verzichtet. Während der Kombi-Kofferraum mit 640 Litern gleich groß bleibt, wächst er beim Stufenheck-Octavia um 110 auf 600 Liter. Die weiterentwickelten Benziner und Diesel sollen über die gesamte Flotte gemessen 14 Prozent weniger CO2 ausstoßen, fünf Triebwerke bleiben unter der 100-Gramm-Grenze. Das Angebot startet mit einem 81 kW/100 PS starken 1,0-Liter-Dreizylinderbenziner und endet zunächst bei einem Plug-in-Hybrid mit 150 kW/204 PS. Ein zweiter, stärkere Plug-in-Hybrid folgt später als RS-Modell. Darüber hinaus kommt mit dem Kleinstwagen Citigo Anfang des Jahres das erste reine E-Auto der Marke auf die Straße. Der Ableger der VW E-Up kommt auf 61 kW/83 PS Leistung und eine Reichweite von 270 Kilometern. Die Preise starten bei 21.000 Euro.

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