Autojahr 2020: Diese neuen Modelle stehen in den Startlöchern

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Land Rover

Das Offroad-Urgestein Defender wirkt 70 Jahre nach seinem Debüt wieder jung. Puristen werden den neuen, Pkw-haften Stil hassen, SUV-Fahrer mit Sinn für Handfestes dürften ihn lieben. Die Änderungen sind nicht nur optischer Natur: Die neue Generation nutzt an Stelle eines robusten Leiterrahmens eine selbsttragende Aluminium-Karosserie, die speziell für den Einsatz im harten Gelände weiterentwickelt wurde, eine Luftfederung soll sich dank elektronischer Regelung auf jeden Untergrund einstellen und nicht zuletzt auf befestigten Straßen für Komfort sorgen. Das Motorenangebot umfasst je zwei Benzin- und Dieselmotoren zwischen 147 kW/200 PS und 294 kW/400 PS, die Preise beginnen im Frühjahr bei 49.700 Euro (dreitüriger Defender 90) und 55.600 Euro (fünftüriger Defender 110)

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Mazda

Im Reichweiten-Rennen für Elektroautos lässt Mazda die Konkurrenz lächelnd ziehen. Die Japaner positionieren ihr erstes E-Modell, das Kompakt-SUV MX-30, konsequent als Zweitwagen für die Stadt. Dort reichen nach ihrer Einschätzung rund 140 PS Motorleistung genauso wie 200 Kilometer Reichweite. Als netten Design-Gag gibt es hinten angeschlagene Fondtüren, Türverkleidungen aus recycelten Plastikflaschen und eine mit Kork ausgelegte Mittelkonsole. Die Preise für das gut ausgestattete Einführungsmodell starten in der ersten Jahreshälfte bei 34.000 Euro.

Mercedes

Ein gigantisches Display im Cockpit, autonome Fahrfunktionen und umfassende Vernetzung – mit der Neuauflage der S-Klasse will Mercedes Maßstäbe bei der Digitalisierung setzen. Optisch sind keine großen Experimente zu erwarten – die Kundschaft mag es konservativ. Die Motoren erhalten umfangreiche Unterstützung, mindestens in Form von 48-Volt-Startern. So soll es auch die Zwölfzylinder-Version über die Abgas- und CO2-Hürde schaffen. Ein reines E-Modell ist nicht vorgesehen, wird in Form des Ablegers EQS nachgereicht. Zuwachs gibt es außerdem am anderen Ende der Produktpalette, wo die Kompaktfamilie der A-Klasse um den SUV-Ableger GLA ergänzt wird. Die neue Generation bleibt dem dynamischen Grundstil des Vorgängers treu, legt nun aber mehr Wert auf Raumökonomie. Die Kraft für Alltag und Abenteuer liefern zunächst die bekannten Motoren: Als Benziner gibt es zum Marktstart zu Jahresbeginn nächst den GLA 200 mit 1,3 Litern Hubraum und 120 kW/163 PS und den GLA 250 mit einem 165 kW/224 PS starken Zweiliter. Als Diesel sind der 200d und der 220d mit einem 2,0-Liter mit 110 kW/150 PS oder 140 kW/190 PS zu haben. Später folgt eine Elektrovariante, die jedoch als eigenständiges Modell unter der Bezeichung EQA auf den Markt kommt.

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