Autojahr 2020: Diese neuen Modelle stehen in den Startlöchern

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Peugeot

Ab Januar rollt Peugeot die Neuauflage seines Kleinwagens 208 auf die Straße. Der Neue ist sportlicher gestaltet als der Alte, wächst außen nur wenig und innen kaum mehr. Dafür sollen starke Vernetzung und Digitalcockpit die Insassen überzeugen. Und der neue E-Antrieb, der bei 100 kW/136 PS rund 330 Kilometer Reichweite bietet. Knapp 31.000 Euro werden für das emissionsfreie Modell fällig; wem das zu viel ist, der wählt einen der drei Dreizylinderbenziner mit bis zu 95 kW/131 PS oder den 75 kW/102 PS starken Diesel. Dort sind mindestens 15.500 Euro zu investieren.

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Polestar

Nach dem limitierten Hochleistungs-Coupé Polestar 1 bringt Volvos E-Auto-Ableger nun den „Polarstern“ 2 auf den Markt. Für zunächst 60.000 Euro gibt es eine edle Limousine mit leichten Crossover-Stilelementen, 300 kW/408 PS, Allradantrieb und rund 500 Kilometer Reichweite. Passend zum modernen Antrieb gibt es das branchenweit erste Infotainment-System auf Android-Basis, das mit simpler Vernetzung und einfacher Bedienbarkeit auffällt. Später wird ein Einstiegsmodell mit geringerer Reichweite und Preisen ab rund 40.000 Euro nachgereicht.

Porsche

Mit dem Taycan starten die Stuttgarter Im Frühjahr in das Elektro-Zeitalter. Die coupéhafte viertürige Limousine bleibt dem am 911 orientierten Designstil der Marke treu, setzt aber vor allem mit den futuristischen Scheinwerfern eigene Akzente. Bei Fahrwerk und Antrieb hat sich die VW-Tochter alle Mühen gegeben, Vorbehalte von Verbrennungsmotor-Traditionalisten auszuräumen – bis hin zur Nutzung tradierter Modellbezeichnungen wie „Turbo“. Das Topmodell kommt auf eine Leistung von 560 kW/761 PS, fährt bis zu 260 km/h schnell und soll alternativ bis zu 412 Kilometer pro Akkufüllung weit kommen. Damit Energienachschub schnell an Bord kommt, saugt der Porsche perspektivisch bis zu 350 kW aus der Gleichspannungsleitung. Damit wäre die aufwendig im Unterboden austarierte Batterie in rund 20 Minuten voll. Das hat seinen Preis: Die stärkste Variante kostet knapp 186.000 Euro, die Basisausführung gibt es ab 106.000 Euro.

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