AVP Autoland eröffnet neues Werkstatt-Zentrum

Redakteur: Gerd Steiler

Am 4. Januar geht das neu gebaute Werkstatt-Zentrum der AVP-Autoland-Gruppe im niederbayerischen Dingolfing in Betrieb. Das Unternehmen investierte rund drei Millionen Euro in den Neubau.

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Neueröffnung: Am 4. Januar geht das neu gebaute Werkstatt-Zentrum der AVP-Autoland-Gruppe im niederbayerischen Dingolfing in Betrieb.
Neueröffnung: Am 4. Januar geht das neu gebaute Werkstatt-Zentrum der AVP-Autoland-Gruppe im niederbayerischen Dingolfing in Betrieb.
(Foto: AVP)

AVP Autoland nimmt am 4. Januar das neu gebaute Werkstatt-Zentrum im niederbayerischen Dingolfing in Betrieb. Laut Pressemitteilung investierte die Deggendorfer Autohaus-Gruppe rund 2,5 Millionen Euro in den Neubau der Service-Werkstatt und etwa 400.000 Euro in die Umgestaltung des VW-Showrooms. Im Außenbereich bietet ein neuer „Weltautoplatz“ 60 Stellplätze für Gebrauchtwagen.

Das Gelände ist laut Mitteilung bereits seit zehn Jahren im Besitz der AVP, war bislang aber nur mit dem Showroom bebaut. Die Werkstatt war bisher in einen Pachtbetrieb im benachbarten Unterhollerau ausgelagert. Dieser wird mit Auslaufen des Pachtvertrages termingerecht am 31. Dezember zurückgegeben, alle Mitarbeiter ziehen in den Neubau in Dingolfing um. In der Service-Werkstatt für die Marken VW Pkw/Nfz, Audi und Skoda sind insgesamt 17 Arbeitsbühnen untergebracht. Neben einer großen Nutzfahrzeughalle bekommt auch Audi einen eigenen Gebäudeteil mit Direktannahme und Büro.

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Im Showroom hat der Betrieb als einer der ersten in Deutschland die nach neuestem Designkonzept des Herstellers geforderten Laminatoptik-Fliesen verbaut sowie den gesamten Raum entkernt, alle Verkäuferbüros neu gestaltet und Serviceannahmeplätze integriert.

„Am 4. Januar müssen alle Systeme laufen, wir haben schon viele Vorbuchungen der Kunden im neuen Zentrum“, sagt Serviceleiter Manfred Schall. Geschäftsführer Georg Winklmeier ist überzeugt, dass sich die Investition rechnen wird: „Die Wiedervereinigung von Verkauf und Werkstatt wird für beide Bereiche einen Schub bringen." Die Werkstatt in Unterhollerau sei mit zwölf Bühnen zu klein geworden – bis zu 14 Tage Vorlaufzeit seien deshalb keine Seltenheit gewesen. Mit dem neuen Zentrum könnten die Wartezeiten für Werkstatt-Kunden jetzt „entscheidend verkürzt“ werden.

Für AVP-Inhaber Franz Xaver Hirtreiter ist die Fertigstellung eine Punktlandung – auch im Hinblick auf den anstehenden VW-Megarückruf. AVP hat nach ersten Schätzungen in den vergangenen Jahren rund 20.000 der betroffenen VW-Dieselautos verkauft, die jetzt mit dem Rückruf in die Werkstatt kommen. „Wir werden auch in der Nacht arbeiten, zusätzliches Personal einstellen, Spezialistenteams zusammenstellen und mit all unserer Schlagkraft dafür sorgen, dass jeder Kunde zufrieden unsere Werkstätten verlässt und wiederkommt", betont Hirtreiter.

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