Jahresausblick 2026 Banges Warten auf die Prämie

Von Julia Mauritz 8 min Lesedauer

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Eine Rückkehr zum alten Vor-Corona-Normal ist auch 2026 nicht in Sicht: Hersteller und Händler kämpfen weiter mit einem widrigen Markt. Auch die Kaufprämie dürfte nur für ein Strohfeuer sorgen. Gut, dass es das Gebrauchtwagengeschäft gibt.

Der Automobilmarkt wird 2026 nicht zum Vor-Corona-Normal zurückkehren – auch die Kaufprämie wird mehr ein Strohfeuer als Absatzbooster sein.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Der Automobilmarkt wird 2026 nicht zum Vor-Corona-Normal zurückkehren – auch die Kaufprämie wird mehr ein Strohfeuer als Absatzbooster sein.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Strafzölle, Wirtschaftskrise, instabile Lieferketten, hohe Bestände, hohe Zinsen und weiter schrumpfende Margen im Neuwagengeschäft: Rückblickend war 2025 für die Branche das nunmehr sechste Krisenjahr in Folge. Die gute alte „Vor-Corona-Zeit“ mit deutlich über drei Millionen Pkw-Neuzulassungen ist nach wie vor außer Reichweite. Und so startet auch das deutsche Automobiljahr 2026 einmal mehr mit jeder Menge Fragezeichen und unbekannten Variablen, die vor allem den Neuwagenmarkt durchaus stark beeinflussen könnten. Ganz oben steht dabei die von der Bundesregierung Ende November beschlossene Förderung von Elektroautos und Plug-in-Hybriden, die sich ausschließlich an Privatkunden richtet. Zur Verfügung steht ein zeitlich nicht begrenztes Förderbudget in Höhe von drei Milliarden Euro. Finanziert wird es aus dem Klima- und Transformationsfond, ohne Beteiligung der Automobilhersteller.