Studie zu E-Lkw Batterie-Trucks überzeugen in der Praxis

Von sp-x 1 min Lesedauer

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Speditionen, die bereits E-Lkw im Alltag nutzen, sind in der Regel zufrieden. Doch nicht nur die Unternehmer selbst, auch die Fahrer mögen ihre neuen Fahrzeuge.

Elektrische Lkw funktionieren in der Praxis gut und zur Zufriedenheit der meisten Betreiber.(Bild:  Daimler Truck)
Elektrische Lkw funktionieren in der Praxis gut und zur Zufriedenheit der meisten Betreiber.
(Bild: Daimler Truck)

Transportunternehmen mit praktischer Erfahrung bewerten batterieelektrische Lkw überwiegend positiv. Rund 93 Prozent der Firmen sind mit ihren E-Trucks zufrieden, wie eine Studie des Öko-Instituts im Rahmen des Forschungsprojekts ELV-Live ergeben hat. 42 Prozent der Langzeitanwender geben zudem an, dass sich ihre Einschätzung mit zunehmender Nutzungsdauer weiter verbessert hat.

Auch im Detail fällt die Bilanz der Pioniere überwiegend positiv aus. So berichten 39 Prozent der Unternehmen, dass ihre E-Lkw seltener oder deutlich seltener fehleranfällig sind als vergleichbare konventionelle Lkw. Besonders gut schneiden die Fahrzeuge außerdem beim Fahrpersonal ab. Fahrkomfort, Laufruhe und positives Fahrgefühl zählen laut der Studie zu den wichtigsten Zufriedenheitsfaktoren.

Während in der frühen Einführungsphase noch fahrzeugseitige Themen wie ungenaue Reichweitenprognosen oder einzelne Ausfälle im Vordergrund standen, beschäftigen die Anwender inzwischen stärker Fragen der Tourenplanung und der Ladeinfrastruktur. Das Depotladen bleibt dabei der Standard: Im Mittel decken die befragten Unternehmen 83 Prozent des Energiebedarfs ihrer E-Flotten am eigenen Standort. Öffentliches Laden an Lkw-Ladesäulen spielt mit 4 Prozent bislang nur eine Nebenrolle. Rund zwei Drittel der Unternehmen nutzen zudem eine eigene Stromerzeugung, etwa über Photovoltaikanlagen. Dadurch erreichen sie laut Studie im Durchschnitt Depot-Strompreise von 23,77 Cent je Kilowattstunde.

Die positive Praxiserfahrung schlägt sich auch in weiteren Investitionsplänen nieder. 72 Prozent der Pionierunternehmen planen konkret die Anschaffung weiterer schwerer E-Lkw. Das Öko-Institut wertet dies als Hinweis darauf, dass batterieelektrische Lkw die reine Erprobungsphase im schweren Straßengüterverkehr verlassen haben. Für den weiteren Hochlauf bleiben jedoch schnellere Netzanschlüsse, mehr öffentliche Lkw-Ladepunkte und unabhängige Informationen zur Wirtschaftlichkeit wichtig.

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