Brandsicherheit für E-Autos: Neue Batterie trennt heiße Zellen ab

Von sp-x

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Ein brennendes E-Auto ist nur schwer zu löschen. Ein Unternehmen aus der Schweiz will die Feuergefahr nun reduzieren.

Eine neue E-Auto-Batterie von Ecovolta soll helfen, Brände zu vermeiden. (Bild:  Ecovolta)
Eine neue E-Auto-Batterie von Ecovolta soll helfen, Brände zu vermeiden.
(Bild: Ecovolta)

Ein neuartiges Sicherheitskonzept für Lithium-Ionen-Akkus soll künftig schwere Fahrzeugbrände verhindern helfen. Die vom Schweizer Unternehmen Ecovolta entwickelte Technik trennt beschädigte Batterie-Zellen vom Rest des Akkus ab und unterbindet so gefährliche Kettenreaktionen.

Das übrige Pack bleibt laut Hersteller funktionsfähig, lediglich seine Kapazität sinkt um den Wert des abgetrennten Teils. Möglich wird das Abtrennen durch eine neuartige Zellverbindung aus elektrolytisch vernickeltem Kaltband, die bei lokal ansteigender Temperatur schmilzt und die beschädigte Zelle von allen anderen abspaltet. Das nun auf der Messe „Energy Storage Europe“ vorgestellte neue Konzept soll künftig bei allen Traktionsbatterien des Unternehmens zum Einsatz kommen. Dabei seien Kapazitäten von 10 Wh bis zu mehreren 100 kWh, Spannungen zwischen 12 und 600 Volt sowie beliebige Batterieformen realisierbar.

Akku-Brände bei Elektroautos sind gefürchtet, weil sie nur mit großen Mengen Wasser und hohem Zeitaufwand zu löschen sind. Sie entstehen vor allem bei mechanischen Beschädigungen der Batterie, etwa bei Unfällen. Die Akku-Packs von E-Mobilen müssen daher besonders gesichert werden, was die Fahrzeuge schwer und teuer macht.

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