Nutzfahrzeugmarkt
China drängt jetzt auch mit Lkw und Transportern nach Europa
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Auf der IAA Transportation stellten chinesische Hersteller Elektro-Transporter und schwere Lkw für Europa vor. Die Verkäufe halten sich bislang sehr in Grenzen – doch laut einer Studie könnten Anbieter aus China bis 2035 zweistellige Marktanteile erreichen.
Halle 21 am Pressetag der IAA Transportation. Am Stand des chinesischen Herstellers BYD steht ein abgedeckter Lkw. Auf der Bühne steht Stella Li, BYDs schillernde Topmanagerin, die innerhalb kurzer Zeit das Pkw-Geschäft des Herstellers massiv nach vorn gepusht hat. Dass sie persönlich zur Nutzfahrzeugmesse nach Hannover gekommen ist, zeigt, dass BYD nun auch im Geschäft mit Lkw und Transportern Fahrt aufnehmen will.
Als das Tuch fällt, kommt der ETT 44 zum Vorschein, der erste schwere Elektro-Lkw des chinesischen Konzerns für Europa. Er tritt in der 44-Tonnen-Klasse an und bringt BYDs neue Flashcharging-Technologie mit. An einer 1,5-Megawatt-Ladesäule lädt die 651-kWh-Blade-Batterie laut Hersteller in 20 Minuten von 20 auf 80 Prozent, ein Plus von rund 400 Kilometern Reichweite. Insgesamt verspricht BYD mehr als 600 Kilometer, dazu zehn Jahre oder 1,2 Millionen Kilometer Garantie auf die Batterie – das ist durchaus ein Wort.
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