Produktionseinbruch Chinesischer Automarkt rutscht im September weiter ab

Autor / Redakteur: dpa / Marie-Madeleine Aust

Nach Zahlen des Branchenverbandes PCA wurden im Vergleich zum Vorjahresmonat 17,3 Prozent weniger Fahrzeuge ausgeliefert. Ein Grund dafür sind die Produktionseinbrüche aufgrund des Chipmangels.

Der chinesische Automarkt hat im September geschwächelt. Somit stockte das Wachstum im wichtigsten Einzelmarkt der deutschen Autokonzerne wieder.
Der chinesische Automarkt hat im September geschwächelt. Somit stockte das Wachstum im wichtigsten Einzelmarkt der deutschen Autokonzerne wieder.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Der chinesische Automarkt hat auch im September einen herben Dämpfer erlitten. Die Auslieferungen von Pkw an die Kunden sackten gegenüber dem Vorjahresmonat um 17,3 Prozent auf 1,61 Millionen Fahrzeuge ab, wie der Branchenverband PCA (China Passenger Car Association) am Dienstag in Peking mitteilte. Der Verband misst die Verkäufe von Pkw, SUV, Minivans und kleineren Nutzfahrzeugen.

Seit einigen Monaten hakt es nach der Erholung von der Corona-Pandemie im wichtigsten Automarkt der Welt wieder, weil es unter anderem wegen Lockdowns in einigen asiatischen Ländern an Elektronikchips fehlt. Bei Autos mit alternativen Antrieben legten die Verkäufe derweil im September mit 334.000 Wagen auf das Dreifache zu.

China ist für die deutschen Autokonzerne Volkswagen, Daimler und BMW der mit Abstand wichtigste Einzelmarkt. Volkswagen ist als Marktführer im Massenmarkt des Landes besonders von dem Produktionseinbruch betroffen, zuletzt ließen aber auch Daimler und BMW im Premiumsegment Federn.

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