Mobilitätskonzepte
Das Jobauto als weiteres Vertriebsmodell
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Jobauto-Modelle übertragen das Konzept des Jobrads auf das Auto – und machen vor allem Elektrofahrzeuge für Beschäftigte günstiger. Für Händler entsteht daraus ein zusätzlicher Vertriebsansatz.
Der rein elektrische Skoda Elroq Selection kostet im Autoabo bei Finn bei einer Fahrleistung von monatlich 500 Kilometern und einer Vertragslaufzeit von einem Jahr 419 Euro im Monat. Bezahlt man die Abogebühr mittels einer Gehaltsumwandlung über seinen Arbeitgeber, sind es – bei einem Jahreseinkommen von 60.000 Euro, einem Arbeitsweg von zehn Kilometern und Steuerklasse 1 – nur noch reale Kosten von 249 Euro monatlich. Der Grund: Die direkt vom Gehalt abgezogene Abogebühr mindert die Steuer- und Sozialabgabenlast. Zugleich spart auch der Arbeitgeber bei den Sozialabgaben. Am Ende steht also eine Win-win-Situation für beide Seiten.
Die Idee ist vom Jobrad abgeschaut, bei dem Arbeitnehmer für eine festgelegte Zeit ein Fahrrad – in den meisten Fällen ein hochwertiges E-Bike – mittels einer Art Abo über ihren Arbeitgeber nutzen können. Der Clou dabei: Die monatliche Gebühr dafür zahlt der Arbeitnehmer selbst, und zwar über sein Bruttogehalt, das sich entsprechend verringert, was wiederum zu geringeren Steuern und Sozialabgaben führt.
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