Dealer-Management-Systeme Die Anwendungstiefe steigt

Autor: Julia Mauritz

Loco-Soft-Geschäftsführer Ralf Koke schildert im Interview, wie Corona das Geschäft transformiert hat, worauf die Anwender Wert legen und was ein zukunftsfähiges Dealer-Management-System können muss.

Ralf Koke rechnet 2021 mit weniger Neuinstallationen als im Vorjahr.
Ralf Koke rechnet 2021 mit weniger Neuinstallationen als im Vorjahr.
(Bild: Loco-Soft)

Redaktion: Wie hat sich die Corona-Krise auf das Geschäft von Loco-Soft ausgewirkt?

Ralf Koke: Aus Vertriebssicht sind wir gut durch die Corona-Zeit gekommen. Wir hatten im Jahr 2020 171 Neuinstallationen – und damit mehr als im Vorjahr. Und wir haben die Schwelle von 3.000 Anwenderbetrieben überschritten. Während des Lockdowns hat lediglich ein Anwenderbetrieb seinen Vertrag gekündigt. Er ist jetzt Einzelkämpfer und schreibt seine Rechnungen wieder mit Excel. Weniger als zehn Anwenderbetriebe hatten zwischenzeitlich die Zahl ihrer Lizenzen reduziert oder die Miete gestundet. Inzwischen läuft aber alles wieder auf Normalniveau. Was uns freut: Wir haben anhand der Auswertung unserer Hotline-Anfragen festgestellt, dass die Anwendungstiefe gestiegen ist und unsere App dank des mobilen Arbeitstrends häufiger genutzt wird.

Ergänzendes zum Thema
Zur Person: Ralf Koke (51)
  • Seit 2010: Geschäftsführer von Loco-Soft Austria
  • Seit 1999: Geschäftsführer des Dealer-Management-Anbieters Loco-Soft mit Sitz in Lindlar

Über den Autor

 Julia Mauritz

Julia Mauritz

Redakteurin