Markenausblick

Diese Autos stehen bei Hyundai in den Startlöchern

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Anfang 2020 startet bei Hyundai die dritte Generation des i10. Im Mai 2023 bringen die Koreaner das Facelift ihres kleinsten Modells auf den Markt. In dieser Fahrzeugklasse hat sich das Angebot zuletzt stark ausgedünnt. Für Jürgen Keller ist die Tatsache, dass der Hersteller das A-Segment-Fahrzeug überarbeitet hat, jedoch ein Bekenntnis dafür, dass Hyundai dieses Segment nicht aufgeben will. Trotz der Schwierigkeiten, aufgrund der immer schärferen gesetzlichen Vorgaben ein Auto in dieser Größe wirtschaftlich zu bauen.

„Wir wollen auch in Zukunft bezahlbare Mobilität anbieten“, stellt Keller klar. Und so kommt im Spätsommer auch im B-Segment ein Facelift auf den Markt – ebenfalls rund drei Jahre nach dem Start der aktuellen Generation des i20. Ein kleines Elektroauto ist bei Hyundai auf absehbare Zeit dagegen nicht zu erwarten.

Hyundais Bestseller Kona wird neu aufgelegt

Das gibt es dann allerdings eine Nummer größer – und höher. Die neue Generation des Hyundai Kona dürfte in Sachen Volumen die interessanteste Hyundai-Neuheit des Jahres werden, denn der Kona war im vergangenen Jahr der Bestseller der Koreaner in Deutschland. Vor allem die Elektrovariante ist beliebt.

Wie schon in der aktuellen Generation bietet Hyundai den Kona aber neben der batterieelektrischen Version auch als Vollhybrid und als klassischen Verbrenner an. Daten zu den Antrieben gibt es bislang nicht. Was die Koreaner allerdings bereits verraten haben: Der neue Kona wird deutlich größer als der Vorgänger, sowohl innen als auch außen. Hybrid und Verbrenner starten zur Jahresmitte, die Elektrovariante legen die Koreaner im Spätsommer nach.

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Überarbeitete Kompakt-Baureihen starten zum Jahresende

Kurz danach starten auch die überarbeiteten Varianten des i30 inklusive des Sportablegers i30 N. Die 2017 gestartete dritte Generation des Golf-Konkurrenten hatte bereits 2020 eine Überarbeitung bekommen. Jetzt haben die Koreaner das Modell erneut angefasst.

„Und es ist kein kleines Facelift“, betont Jürgen Keller. Der i30 wurde sowohl außen als auch innen optisch verändert. Zudem hält neue Technik Einzug. Ebenfalls nach drei Jahren bringt Hyundai außerdem zum Jahresende 2023 die überarbeitete Version des Kompakt-SUVs Tucson auf den Markt.

Mittelfristig zwei neue Elektro-Plattformen

Einen kleinen Ausblick in die mittelfristige Zukunft gibt Keller dann auch noch. So arbeite Hyundai aktuell an zwei neuen Architekturen für Elektroautos. Die Plattform eM ist für Fahrzeuge aller Größen vorgesehen. Im Vergleich zu aktuellen Modellen soll sie 50 Prozent mehr Reichweite bieten. Zudem sollen autonome Fahrfunktionen des Levels 3+ an Bord sein.

Für so genannte „Purpose built vehicles“ (PBV) ist die Plattform eS gedacht, die sich flexibel für unterschiedliche Anforderungen anpassen lässt. Auf ihr sollen künftig Spezialfahrzeuge für den Einsatz in Liefer-, Logistik- und Mitfahrdiensten stehen.

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