Neue Typklassen in der Kfz-Haftpflicht Für 7,4 Millionen geht es nach oben

Von sp-x 1 min Lesedauer

Wie in jedem Herbst stellt die Versicherungswirtschaft die neuen Typklassen vor. Für deutlich mehr Autofahrer wird die Einstufung dieses Mal schlechter als besser.

Die Kfz-Versicherung dürfte für zahlreiche Autofahrer teurer werden.(Bild:  SP-X)
Die Kfz-Versicherung dürfte für zahlreiche Autofahrer teurer werden.
(Bild: SP-X)

Für rund 7,4 Millionen deutsche Autofahrer verschlechtert sich die Typklasse in der Kfz-Haftpflichtversicherung. Etwa 5,1 Millionen werden hingegen günstiger eingestuft, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilt. Für knapp 30 Millionen Versicherte oder 71 Prozent ändert sich nichts.

Größere Sprünge bleiben wie üblich die Ausnahme. Meist verändern sich Modelle lediglich um eine oder zwei Klassen. So wird etwa der VW T7 Multivan 2.0 TDI in der Haftpflichtversicherung künftig zwei Klassen günstiger eingestuft. Beim Mercedes GLC 200 4Matic verbessert sich die Einstufung um eine Klasse. In die Gegenrichtung geht es beim Citroën C4 1.2, der um zwei Klassen nach oben rutscht.

Grundlage der Typklasseneinteilung ist die Schadenbilanz der einzelnen Modelle. Für die neue Statistik wurden die Jahre 2023 bis 2025 ausgewertet. In der Haftpflichtversicherung zählt vor allem, wie häufig und wie teuer ein Fahrzeug Schäden bei anderen Verkehrsteilnehmern verursacht.

Die GDV-Einstufung ist für die Versicherer unverbindlich. Sie kann ab sofort bei Neuverträgen und bei bestehenden Verträgen ab dem nächsten Versicherungsjahr angewendet werden. Ob der eigene Beitrag tatsächlich steigt oder sinkt, lässt sich daraus allein nicht ableiten. Auch Schandenfreiheitsrabatt, Regionalklasse, Jahresfahrleistung und andere Faktoren beeinflussen den Preis.

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