Stellantis Händlerverbände rücken noch näher zusammen

Von Jens Rehberg 2 min Lesedauer

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Drei der sechs Partnerverbände des Vielmarken-Konzerns wollen mittelfristig mehr gemeinsame Schlagkraft entwickeln. Gründe dafür gibt es zur Genüge.

(Bild:  Rehberg/VCG)
(Bild: Rehberg/VCG)

Nachdem sich im Herbst letzten Jahres aus den Verbänden mit Fokus auf die eher großen, vertriebsorientierten Händler die Allianz Deutscher Stellantis-Partner gebildet hat, rücken jetzt die Verbände, in denen sich die mehrheitlich kleineren Vertragspartner besser aufgehoben fühlen, noch enger zusammen. So wollen der Verband der Stellantis-Markenpartner Deutschland (Peugeot-Schwerpunkt), die Interessengemeinschaft der Opel-Spezialisten Igedos sowie der Verband der Stellantis Konzern-Händler und -Servicebetriebe Deutschland (FCA-Schwerpunkt) zunächst über gegenseitige Verbandsmitgliedschaften ihre Zusammenarbeit intensivieren.

Wie Rolf Höschele, Igedos-Vorstandsvorsitzender, auf Anfrage sagte, ist nun jeder der drei Verbände mit einer Stimme Mitglied in den anderen beiden Verbänden. Damit gehen beispielsweise die Verbandsrundschreiben aller Verbände immer auch direkt an den Vorstand der jeweils anderen beiden Partnerverbände. „So ist der Informationsaustausch künftig klar und offiziell, so dass sich auch der Hersteller kaum über die Weitergabe von Informationen beschweren kann,“ erläutert Höschele. Stellantis Deutschland informiere grundsätzlich entweder markenübergreifend alle Vertragspartner parallel oder aber nur die Vertragspartner eines Fabrikates. Aus der Partnersicht sei aber letztere Informationskategorie nicht selten auch für die anderen Marken interessant.