OECD-Report Kfz-Versicherung um 12,7 Prozent gestiegen

Von Doris S. Pfaff 1 min Lesedauer

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Im internationalen Vergleich liegen die Kfz-Versicherungskosten der Deutschen weit vorne, aber nicht an der Spitze. 2025 stiegen sie kräftig aus unterschiedlichen Gründen.

Die Beiträge für die Kfz-Versicherungen sind 2025 um mehr als zwölf Prozent geklettert, unter anderem auch, weil die Reparturkosten und die Kosten für Ersatzteile gestiegen sind. (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Die Beiträge für die Kfz-Versicherungen sind 2025 um mehr als zwölf Prozent geklettert, unter anderem auch, weil die Reparturkosten und die Kosten für Ersatzteile gestiegen sind.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Autofahrer in Deutschland haben 2025 deutlich mehr für ihre Kfz-Versicherung bezahlt. Die Preise lagen nominal 12,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das geht aus dem jüngsten „Global Insurance Market Trends Report“ der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor, den das Portal Statista aufbereitet hat. In der dargestellten Länderauswahl verzeichnete Deutschland damit den zweithöchsten Anstieg. Nur in der Slowakei fiel das Plus mit 18,8 Prozent noch stärker aus.

Im internationalen Vergleich zeigt sich ein uneinheitliches Bild. In den Niederlanden stiegen die Preise um 10,2 Prozent, in Estland sanken sie dagegen um 12,6 Prozent. Die große Spannweite deutet auf unterschiedliche nationale Marktbedingungen hin. Rückschlüsse darauf, warum einzelne Versicherer ihre Beiträge verändern, erlaubt sie nicht.

Kostendruck in der Schaden- und Unfallversicherung

Der OECD-Bericht ordnet die Entwicklung in einen breiteren Kostendruck der Schaden- und Unfallversicherung ein. Genannt werden unter anderem höhere Reparaturkosten, teurere Ersatzteile und spezialisierte Arbeiten an technisch komplexen Fahrzeugen. Diese Faktoren können Prämien beeinflussen, belegen aber keine einzelne Ursache für Deutschland. Die Zahl bildet die allgemeine Preisentwicklung ab, nicht automatisch die Beitragserhöhung jedes einzelnen Vertrags. Grundlage der Auswertung sind amtliche Preisstatistiken von Eurostat und nationalen Statistikämtern.

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