Karosseriescanner-Problemzonen Glas und Räder „Klarglas ist am schwierigsten“

Das Gespräch führte Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 4 min Lesedauer

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Die Präzision von Karosseriescannern macht grundsätzlich Fortschritte, doch gilt das auch für die bekannten Problemzonen Glas und Räder? Dhruv Kasavala, Co-Geschäftsführer des Scannerherstellers Auto Damage Inspection (ADI), antwortet auf Fragen von »kfz-betrieb«.

Gründeten gemeinsam zwei Unternehmen in Deutschland: Dhruv Kasavala (links) und Sarma Aryasomayajula.(Bild:  Diehl – VCG)
Gründeten gemeinsam zwei Unternehmen in Deutschland: Dhruv Kasavala (links) und Sarma Aryasomayajula.
(Bild: Diehl – VCG)

Was ist der Stand der Dinge bei der Erkennung von Glasschäden durch Karosseriescanner? Haben sich im Vergleich zu unserem Gespräch vom Frühsommer 2025 Verbesserungen ergeben?

Dhruv Kasavala: Dieses Thema haben wir weiterverfolgt, allerdings die Priorisierung zugunsten akuter Schwerpunkte angepasst. Das hat zwei hauptsächliche Gründe: Zum einen ist die zuverlässige Detektion feinster Haarrisse auf transparenten, spiegelnden Oberflächen aus einer Kameradistanz von einem bis eineinhalb Metern physikalisch extrem anspruchsvoll – insbesondere dann, wenn man im realen Betrieb Phantomschäden durch Schmutz oder Lichtreflexe ausschließen will.