Neuausrichtung
Wie Thomas Goldboom DS anschieben will
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Kaum Nachfrage, zu hohe Listenpreise und dann noch Restwertthemen. DS war in den letzten Jahren keine Erfolgsgeschichte. Das will der neue Markenchef jetzt ändern.
Zwei Monate nach der erwarteten organisatorischen Zusammenführung von Citroën und DS hat der Importeur seinen Partnern die Neuausrichtung der kleinen Premiummarke in Deutschland vorgestellt. Die Kernpunkte fasste Citroën-Deutschlandchef Thomas Goldboom, der jetzt auch das DS-Geschäft verantwortet, Ende der vergangenen Woche im Gespräch mit »kfz-betrieb« zusammen.
Seit 2016 wird DS – nach seiner „Ausgründung“ aus der Citroën-Organisation – in Deutschland vermarktet. Gleich im ersten Verkaufsjahr erreichten die offenbar noch hoch motivierten Citroën-Partner damals aus dem Stand den bis heute gültigen Rekordabsatz: knapp 4.400 Verkäufe, zwei Drittel davon DS3-Modelle. Diese Zehntel-Prozent an Marktanteil erreichte das kleine Netz aus rund 30 Vertriebspartnern in den Jahren danach nie wieder. Da das Fabrikat nicht die Mittel hatte, Markenbekanntheit aufzubauen, und so die Nachfrage nie spürbar anzog, schwand offenbar auch schnell die Motivation der Vertriebspartner. Zuletzt verkaufte dem Vernehmen nach nicht mal mehr ein halbes Dutzend Händler das französische Premiumfabrikat wirklich aktiv.
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