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Mitsubishi: Diesel-Startschuss für den Eclipse Cross

Autor: Jakob Schreiner

Der Eclipse Cross ist Mitsubishis erste echte Modellneuheit seit einigen Jahren. Anfang 2018 startete das Coupé-SUV in Deutschland – jetzt reichen die Japaner eine ab sofort verfügbare Dieselvariante nach.

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Die Farbpalette erweitert Mitsubishi mit dem Modelljahr 19 um die Farbe Laser Blue.
Die Farbpalette erweitert Mitsubishi mit dem Modelljahr 19 um die Farbe Laser Blue.
(Bild: Schreiner/»kfz-betrieb«)

Der Mitsubishi Eclipse Cross ist ab sofort als Selbstzünder am deutschen Markt verfügbar. Mit der Antriebsvariante will die Marke die positive Entwicklung in Deutschland fortschreiben. Im vergangenen Jahr hatte der Importeur die 50.000er Marke geknackt und das 2017er Ergebnis nochmal um satte 17,1 Prozent übertroffen. Einen nicht zu vernachlässigenden Anteil daran hatte das SUV Eclipse Cross, das im Januar 2018 in den Markt startete und bislang 9.643 Käufer fand. Damit das selbstgesteckte Absatzziel von 12.500 Einheiten auch realisierbar ist, bietet Mitsubishi den Eclipse Cross nun wie angekündigt auch in einer Dieselvariante an.

Damit wolle man vor allem Pendler und Vielfahrer ansprechen, heißt es seitens des Herstellers. Gerade in ländlichen Regionen, bei denen längere Strecken zurückgelegt werden müssen, sei die Nachfrage nach einem Selbstzünder groß gewesen. Künftig soll der Dieselanteil beim Eclipse Cross bei mindestens 20 Prozent liegen.

Mitsubishi Eclipse Cross: Markantes Japan-SUV
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»kfz-betrieb« konnte die neue Motor-/Getriebevariante des schrägen SUV-Coupé im Zuge eine Presse-Präsentation fahren. Fazit: Der Dieselmotor in Kombination mit der Achtgang-Wandlerautomatik und dem Allradantrieb steht dem Eclipse Cross deutlich besser zu Gesicht als die Kombination aus 1,5-Liter-Benziner und CVT-Getriebe, die wir im vergangenen Jahr in der Redaktion testen durften.

Einstiegspreis steigt um 10.000 Euro

Der Einführungspreis für das Diesel-Derivat steigt allerdings gegenüber der Basis-Benzin-Variante um fast 10.000 Euro an. Mindestens 31.590 Euro werden für den Selbstzünder fällig – der Benziner startet bei 21.990. Das liegt zum einem an der Automatik und dem Allradantrieb, die immer mit an Bord sind, und anderen daran, dass der Importeur den Diesel erst ab der mittleren Ausstattungsvariante „Plus“ anbietet. Mitsubishi führt dazu aus, dass die Zielgruppe der Vielfahrer mehr Wert auf eine gehobenere Ausstattung mit einigen Komfortextras lege. Bis zum 31. August gewährt der Hersteller noch einen Rabatt von 3.000 Euro – für alle Eclipse-Cross-Varianten.

Beim Diesel soll sich vor allem das Sondermodell „Actvice“ (34.190 Euro) verkaufen und rund 75 Prozent der Zulassungen ausmachen. Über die gesamte Modellfamilie rechnet der Hersteller mit einem Anteil von rund 45 Prozent.

Der 2,2 Liter große Motor stammt ursprünglich vom großen Bruder Outlander, wo er allerdings ausgedient hat. Mittels SCR-Katalysator und Ad-Blue-Einspritzung – übrigens die erste in einem Mitsubishi-Modell – haben die Ingenieure das Aggregat auf den aktuellen Stand der Technik gehoben und damit die Euro-6d-Temp-Norm erfüllt. Der Ad-Blue-Tank fasst 15,6 Liter und soll bei normaler Fahrweise für rund 10.000 Kilometer reichen.

Der Vierzylinder-Turbodiesel leistet 109 kW (148 PS) und entwickelt ein maximales Drehmoment von 388 Nm bei 2.000 U/min. Damit beschleunigt der Eclipse Cross in nicht ganz so dynamischen 11,7 Sekunden auf 100 km/h – bei 193 km/h ist dann Schluss. Den Verbrauch gibt Mitsubishi nach WLTP mit 6,9 Litern an. Realistisch ist allerdings eher ein Wert um die 8 Liter für das 1,8 Tonnen schwere SUV. Die maximale Anhängelast (gebremst) beträgt 2.000 Kilogramm. Der Benziner schafft nur 1,6 Tonnen.

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Über den Autor

 Jakob Schreiner

Jakob Schreiner

Redakteur Ressort Service & Technik