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Mitsubishi-Händlerrendite erreicht 2,2 Prozent

Autor / Redakteur: Martin Achter / Martin Achter

Die japanische Importmarke fährt auf Sicht: Mitsubishi will den Absatz auf dem deutschen Markt in diesem Jahr stabil halten. Vertriebsleiter Jens Schulz gab den Partner auf einer Händlertagung dazu eine Reihe von Hausaufgaben mit auf den Weg.

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(Bild: Achter / »kfz-betrieb«)

Mitsubishi will seinen Absatz auf dem deutschen Markt in diesem Jahr stabil halten. Geplant seien 39.000 Neuzulassungen der Marke, sagte Jens Schulz, Vertriebsleiter des Importeurs MMD Automobile, am Mittwoch in Frankfurt am Main auf einer Händlertagung. Im vergangenen Jahr hatte Mitsubishi nach eigenen Angaben 39.555 Pkw und Nutzfahrzeuge verkauft, was einem Zuwachs von 8,9 Prozent entsprach.

Hinter MMD Automobile steht seit 2014 die Emil-Frey-Gruppe Deutschland. Unter dem Dach des deutschen Ablegers der Schweizer Autohandelsgesellschaft hat Mitsubishi in den vergangenen Jahren wieder deutlich mehr Fahrzeuge verkauft. 2013 hatte man nur knapp 22.000 Fahrzeuge verkauft. Das deutliche Absatzplus schlägt sich im Betriebsergebnis des Handels nieder. Die Händlerrendite lag im vergangenen Jahr laut Werner Frey, Geschäftsführer von MMD Automobile, im Schnitt bei 2,2 Prozent. „Uns geht es gut“, sagte er.

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Damit das im laufenden Jahr so bleibt, wird der Schwerpunkt des Absatzes weiterhin auf dem Kleinwagen Space Star liegen. Von dem Fahrzeug sollen 14.500 Einheiten verkauft werden – und damit etwas weniger als im Vorjahr. Für das B-SUV ASX ist ein weitgehend stabiler Absatz von 10.000 Fahrzeugen geplant. Auf das größere SUV Outlander sollen 7.000 Neuzulassungen entfallen, davon 2.500 Plug-in-Hybride. Dazu kommen noch 1.800 Einheiten des Geländewagens Pajero und 2.500 neu angemeldete Pick-ups vom Typ L200.

Neues Kompakt-SUV soll Kunden ziehen

Viel verspricht sich Mitsubishi von dem neuen Kompakt-SUV, der im Herbst auf den Markt kommen soll. Das Fahrzeug soll Anfang März in Genf auf dem Automobilsalon vorgestellt werden und wird künftig zwischen den neuen Generationen von ASX und Outlander angesiedelt sein.

Für dieses Jahr rechnet MMD Automobile noch mit 3.000 Neuzulassungen von Fahrzeugen dieses Typs. Das Modell hat eine Silhouette, die an Coupés erinnert, und wird mit Ausstattungsmerkmalen wie einer 8-Gang-Automatik, zahlreichen Assistenzsystemen, Sitzheizung hinten, Bi-LED-Scheinwerfern und umfassender Touchpad-Bedienung verfügbar sein.

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Vertriebsleiter Schulz schrieb den Händlern auch eine Reihe von Hausaufgaben für 2017 ins Buch. So sollten sich die Mitsubishi-Partner stärker als bisher als Ansprechpartner für Elektromobilität in ihren Vertriebsgebieten profilieren. Daneben sollen Händler stärker als bisher auf gewerbliche Kunden zugehen. MMD Automobile will dazu im ersten Halbjahr Anbieter wie Pflegedienste zentral mit einem Mailing angehen. Später bekommen Händler die kontaktierten Adressen zur Nachbearbeitung. Schließlich will der Importeur seine Händler dafür gewinnen, Gebrauchtwagen stärker unter dem Label „Diamant Gebrauchtwagen“ zu verkaufen. Das Programm wurde neu aufgesetzt mit neuen Standards und neuen Leistungsversprechen.

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