Mangelnder Rostschutz Mitsubishi ruft ASX und Outlander zurück

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Andreas Wehner

Der Hersteller holt in Deutschland knapp 7.000 Fahrzeuge in die Vertragswerkstätten. Grund dafür: Die Welle der hinteren Bremssättel könnte festgehen und die Funktion der Handbremse beeinträchtigen.

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Der Mitsubishi ASX ist von dem Rückruf betroffen.
Der Mitsubishi ASX ist von dem Rückruf betroffen.
(Foto: Mitsubishi)

Wegen Problemen mit der Handbremse ruft Mitsubishi weltweit etwas über 30.000 Exemplare des ASX (Modelljahr 2015) und Outlander (2016, inkl. Plug-in-Hybrid) zurück. Wie ein Sprecher von Mitsubishi in Deutschland auf Anfrage erklärte, müssen hierzulande knapp 7.000 Halter einen Termin in der Vertragswerkstatt vereinbaren.

Ursache des Rückrufs sind Korrosionsprobleme. „Bei einigen Fahrzeugen kann die Welle der hinteren Bremssättel aufgrund von Wassereintritt festgehen“, erklärte der Sprecher. Dies könne die Funktion der automatischen Nachstellung der Bremsbeläge beeinträchtigen, was zu einem erhöhten Verschleiß der Beläge führe.

Die Prüfung und der eventuell notwendige Tausch der Bremssättel dauern laut Hersteller bis zu 90 Minuten. Der anschließende Eintrag im Serviceheft erfolgt unter den Codes „R30404 10“ bis „... 13“. Unfälle aufgrund des Fehlers seien keine bekannt, so der Sprecher abschließend.

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Freier Journalist