Top Werkstatt 2027 Motor Klassik: Deutschlands beste Klassik-Betriebe?

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Auch in diesem Jahr hat das bekannte Oldtimermagazin wieder Deutschlands die nach eigenen Angaben Top-Werkstätten für klassische Automobiltechnik ermittelt. Wer mit seiner Auszeichnung werben möchte, muss kräftig löhnen.

Zum zweiten Mal vergibt bzw. verkauft Motor Klassik die Auszeichnung „Top Werkstatt 2027/Motor Klassik“.(Bild:  Motor Presse)
Zum zweiten Mal vergibt bzw. verkauft Motor Klassik die Auszeichnung „Top Werkstatt 2027/Motor Klassik“.
(Bild: Motor Presse)

Mit den Worten „Die Ausbildung im Kfz-Bereich konzentriert sich stark auf moderne Autos, deshalb ist viel traditionelles Fachwissen bereits verloren gegangen“, bringt Hans-Jörg Götzl, Chefredakteur der Medienmarke Motor Klassik, eine alles andere als neue Erkenntnis treffend auf den Punkt. Deshalb habe seine Redaktion im Rahmen einer Studie gemeinsam mit dem Research- und Consulting-Institut Quanti-Quest ermittelt, bei welchen Betrieben klassische Fahrzeuge in guten Händen sind, so Götzl weiter. Das diesjährige Ergebnis dieser Ermittlungen hört auf den den Namen „Top Werkstatt 2027/Motor Klassik“ und ist die Fortsetzung der im letzten Jahr erstmals durchgeführten „Untersuchung“, welche das Schwestermagazin Auto Motor Sport bereit seit 2024 nach demselben Schema durchführt. Untersucht hat besagtes Institut im Fall Motor Klassik die sogenannte Performance von rund 3.500 Kfz-Betrieben in Deutschland, von den sich laut dem Magazin 304 qualifizieren konnten. Diese finden Leser in der aktuellen Printausgabe (11/26). Interessierte können sie zudem online unter klassikwerkstatt.auto-motor-und-sport.de einsehen.

Die angeblich besten Klassik-Betriebe wurden folgendermaßen ermittelt: Als Basisinformation wurden von den Werkstattbetreibern zunächst Daten unter anderem zu Leistungsumfang, Zertifizierungen, Weiterbildungen oder Ersatzteilverfügbarkeit erfragt. Zudem hat Quanti-Quest rund 95.000 Kundenurteile mit rund 950.000 Textfragmenten (!) ausgewählter und angeblich besonders relevanter Online-Portale nach elf Haupt- und sechs Zusatzkategorien analysiert. Bei der Bewertung der Ergebnisse wurde die Leistung des Betriebs mit 60 Prozent am stärksten gewichtet, während die Faktoren Servicequalität sowie Preis-Leistungs-Verhältnis und Kostentransparenz mit jeweils 20 Prozent einflossen. Für die Auszeichnung als Top-Werkstatt musste ein Betrieb mindestens 90 von 100 Punkten erreichen.

Oldtimer-Betriebe, die mit damit werben wollen, einer der rund 300 auf der Motor-Klassik-Liste zu sein, müssen dafür kräftig in die Tasche langen und ein sogenanntes Medienpaket erwerben. Zum Preis von 3.228 Euro (monatlich 269 Euro bei einer Mindestvertragslaufzeit von zwölf Monaten) erhalten diese ein persönliches Zertifikat, eine Trophäe mit Namensgravur und Vorlagen und Banner für Social-Media-Kanäle und Web-Anwendungen. Wer zudem eine eigene Präsentationsseite auf dem Portal von Motor Klassik haben möchte, muss monatlich 319 Euro für ein Premium-Paket bezahlen.

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