Stellantis Neue Regeln für alle

Autor: Jens Rehberg

Der noch relativ frisch zusammengebackene Autokonzern will die Zusammenarbeit mit seinen Vertriebspartnern auf eine komplett neue, einheitliche Basis stellen. Alle in Deutschland gehandelten Marken von Stellantis – mit Ausnahme von Maserati – sollen betroffen sein.

(Bild: Rehberg / »kfz-betrieb«)

Der neue europäische Großhersteller informiert am Mittwoch seine Handelspartner offenbar darüber, dass er neue Partnerverträge anstrebt. Wie ein Pressesprecher in Rüsselsheim am Dienstagabend bestätigte, sind am morgigen Vormittag zunächst Online-Konferenztermine mit den Händlerverbänden und später mit den Vertriebspartnern angesetzt. Dass es dabei unter anderem um Netzkündigungen gehe, wollte der Sprecher nicht kommentieren.

In einer Stellungnahme, die der Vogel Communications Group vorliegt, versichert der Hersteller: „Die Vertreter der Handelspartner werden aktiv an der Entwicklung der zukünftigen Stellantis-Vertriebspläne und -strategie beteiligt sein, die den Weg für das neue Vertriebsmodell unter Berücksichtigung der GVO-Rahmenbedingungen ab Juni 2023 ebnen werden.“ Das neue Modell werde „ein effizientes und nachhaltiges Ökosystem schaffen, das in der Lage ist, den Entwicklungen des Automobilsektors zu begegnen.“

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