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Nissan führt neue „Visual Identity“ im Handel ein

| Autor: Yvonne Simon

Die Japaner präsentieren sich künftig mit einem überarbeiteten Logo. Das soll sich auch in den Autohäusern wiederfinden. Für Betriebe, die gerade erst in die 2017 vorgestellte CI investiert haben, gibt es aber gute Nachrichten.

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So sehen neue Nissan-Betriebe in Zukunft aus.
So sehen neue Nissan-Betriebe in Zukunft aus.
(Bild: Nissan)

Mit der Präsentation des neuen E-SUV Ariya hat Nissan gleichzeitig ein angepasstes Logo der Marke präsentiert, das künftig alle neuen Modelle tragen werden. Damit einher geht auch eine neue „Visual Identity“ im Handel. Das erklärten Guillaume Pelletreau, Geschäftsführer von Nissan Center Europe, und Vincent Ricoux, Direktor Marketing, im Gespräch mit Journalisten.

„Schon wieder?“, dürfte sich der ein oder andere fragen – schließlich hat Nissan erst Mitte 2017 die aktuelle CI im Handel präsentiert. Pelletreau stellte aber klar, dass es keine Verpflichtungen gebe, die neuen Anpassungen umzusetzen. „Händler, die den letzten Standard eingeführt haben, werden nicht gebeten, noch einmal umzustellen.“ Interessanterweise hatte sich just zum Zeitpunkt der CI-Einführung bereits das Global-Design-Team in Japan erstmals mit möglichen Änderungen an Markenlogo und -identität beschäftigt.

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Importeur sieht Einsparpotenzial für Händler

Das neue Logo wird in den Betrieben zunächst auf den Displays und Screens zu sehen sein. Die Änderungen an der Außensignalisation und in den Showrooms sollen bei neuen Standorten voraussichtlich ab November eingesetzt werden. Außen ist das Logo dann auf einem vereinfachten Slim Tablet über dem Eingang angebracht, was Kosten einsparen soll. Der dunkelgraue Anstrich findet sich nur noch an der Hauptfassade, und der Wegweiser ist künftig kein Pflichtelement mehr.

Bei der Innenausstattung richten sich die Vorgaben nach der Größe des lokalen Marktes. Neben der „Core“-Variante für Hauptstandorte gibt es für kleinere Filialen und im ländlichen Raum die Konzepte „Next“ und „Lite“, bei denen beispielsweise für die Präsentation des aktuellen Modells im sogenannten „Nissan Drive“ kein Baldachin mehr nötig ist, sondern nur noch eine weiße Fliese. Bei den letztgenannten Varianten sieht Nissan für die Händler ein kostenseitiges Einsparpotenzial von 20 beziehungsweise 35 Prozent.

An den Elektrofahrzeugen von Nissan wird das Logo von 20 LED beleuchtet, um den Autos „eine markante visuelle Präsenz“ zu geben, wie es von Nissan heißt. Neben den Fahrzeugen wird das neue Markenlogo medienübergreifend integriert – vom Briefkopf bis hin zu sozialen Medien und digitaler Werbung.

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Über den Autor

 Yvonne Simon

Yvonne Simon

Redakteurin Management & Handel